Blizzard lähmt New York
Ein heftiger Wintersturm hat die US-Metropole New York am Montag weitgehend zum Stillstand gebracht. Die Stadt erlebt ihre schlimmste Schneelage seit einem Jahrzehnt.
Ein massiver Blizzard hat die US-Ostküste getroffen und New York in seinen Griff genommen. Auf Long Island türmte sich der Schnee am Montagmorgen bereits 38 Zentimeter hoch auf, während in Manhattan und Brooklyn 23 bis 28 Zentimeter zu verzeichnen waren. Der Nationale Wetterdienst warnte: Es schneit weiter.
Die Stadt ist praktisch zum Erliegen gekommen. Alle Straßen, Autobahns und Brücken wurden für den Durchgangsverkehr gesperrt – nur Rettungskräfte und systemrelevante Arbeitnehmer durften unterwegs sein. Bürgermeister Zohran Mamdani hatte diese drastischen Maßnahmen bereits vorsorglich am Sonntag angeordnet. Der Sturm ist der heftigste, den New York seit zehn Jahren erlebt hat.
Die Auswirkungen sind enorm: Mehr als 40 Millionen Menschen befinden sich in betroffenen Gebieten, rund 400.000 Haushalte sind ohne Strom. Der Flugverkehr kam großflächig zum Erliegen – tausende Flüge wurden gestrichen. Auch das UN-Hauptquartier in Manhattan schloss seine Türen. Der Wintersturm ist Teil einer Serie extremer Winterwetterlagen, die in diesem Jahr die USA heimsucht.