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Schwarz-Rot startet Reformherbst, Wüst vor Stimmungstest, Reisen in Klimakrise bedroht

31. August 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Die neue Koalition unter Kanzler Merz verspricht einen "Herbst der Reformen" gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsflaute. Derweil besucht Merz NRW-Ministerpräsident Wüst, dessen Bundesambitionen wieder steigen könnten. Und: Ein Klimaforscher warnt vor dem Ende der Urlaubskultur.

Mit über drei Millionen Arbeitslosen hat die Bundesrepublik einen traurigen Rekord erreicht – die höchste Quote seit zehn Jahren. Darauf reagiert die Regierungskoalition mit ambitionierten Ankündigungen: Kanzler Friedrich Merz kündigt einen "Herbst der Reformen" an, um Wachstum und Beschäftigung wieder anzukurbeln. Union und SPD wollen damit zeigen, dass sie regierungsfähig sind. Allerdings wecken solche saisonalen Reformversprechen Erinnerungen an frühere Ankündigungen – etwa Christian Lindners "Herbst der Entscheidungen" in der Ampelkoalition vor weniger als einem Jahr, der im Koalitionsbruch endete.

Ein politisches Highlight folgt dem anderen: Merz besucht den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, der als CDU-Vorsitzender in seinem Bundesland wiedergewählt wird. Der 50-Jährige könnte wieder in den Fokus rücken, wenn die kommenden Kommunalwahlen in NRW gut laufen. Bislang sind die Werte der Bundesregierung eher bescheiden, weshalb Wüst hoffen darf, dass seine Popularität vor Ort nicht unter dem Berliner Trend leidet.

Währenddessen warnt ein schwedischer Tourismusforscher vor dem Ende der Urlaubskultur. Stefan Gössling prognostiziert, dass Menschen in 20 Jahren nicht mehr verreisen werden – weil Klimakatastrophen wie Fluten und extreme Hitze beliebte Ziele zerstören und die Kosten für sicheres Reisen steigen. Paradox: Der Forscher selbst bewirtschaftet einen Ferienhof auf der schwedischen Insel Öland.

H
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