NFL plant größere Veränderungen: Mehr Spiele, längere Saison, Super Bowl verschoben
Die NFL-Eigentümer beraten über eine Ausweitung der regulären Saison von 17 auf 18 Spiele. Dafür soll ein Vorbereitungsspiel wegfallen und eine zusätzliche spielfreie Woche entstehen. Auch der Super Bowl könnte dauerhaft verschoben werden.
Beim Frühjahrsmeeting der NFL-Eigentümer am Sonntag steht eine mögliche Strukturreform auf der Agenda. Die Liga will Gespräche mit der Spielergewerkschaft führen, um die Saison von 17 auf 18 Saisonspiele auszubauen. Gleichzeitig würde eines der drei Vorbereitungsspiele entfallen, in denen vorrangig Ersatzspieler um Kaderplätze kämpfen. Die gesamte Saison könnte sich damit auf 20 Wochen ausdehnen, mit zwei statt einer spielfreien Woche.
Da viele Profis gegen eine Saisonerweiterung bedenken angemeldet haben, plant die NFL einen Kompromiss: Die meisten Spieler müssten nur 17 der 18 Spiele absolvieren und könnten ein Spiel auslassen. Quarterbacks, Kicker, Punter und Longsnapper wären von dieser Regelung ausgenommen. Neu im Amt ist Gewerkschaftsvorsitzender J.C. Tretter, der die Verhandlungen in den kommenden Wochen führen wird.
Parallel dazu plant die NFL, den Super Bowl dauerhaft um eine Woche nach hinten zu verschieben. Das hätte den Vorteil, dass das Finale auf den Tag vor den Präsidententag in den USA fiele – einem Feiertag. Für die Saison 2027/28 ist dieser Termin allerdings noch nicht offiziell vergeben. Für die Liga wäre die Expansion lukrativ: 18 Saisonspiele könnten zusätzliche Milliarden in die Kassen spülen und dem Umsatzziel von 30 Milliarden Dollar näherbringen.