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Asiatische Börsen unter Druck – Japan sorgt sich um Staatsfinanzen

20. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Handelskriegsangst und Zolldrohungen von Trump belasten die Aktienmärkte in Asien. Tokios Nikkei-Index fällt, während in Japan die Renditen von Staatsanleihen Rekordwerte erreichen.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich am Dienstag deutlich unter Druck. Hauptgrund ist die erneute Eskalation in der Handelspolitik: US-Präsident Trump droht mit zusätzlichen Zöllen, um seine Forderungen nach der Kontrolle Grönlands durchzusetzen. Diese Ankündigung schürt bei Investoren die Angst vor einem neuen Handelskrieg und treibt sie in sichere Anlagehäfen wie den Schweizer Franken und Gold.

Der japanische Nikkei-Index verliert an diesem Tag 1,1 Prozent und fällt auf 52.991 Punkte. Beobachter sehen allerdings auch inländische Belastungsfaktoren: Vor den geplanten Neuwahlen im Februar fürchten sich Anleger vor wachsenden Staatsausgaben. Ministerpräsidentin Sanae Takaichi plant Steuersenkungen und erhöhte Ausgaben, etwa die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von acht auf null Prozent für zwei Jahre.

Besonders deutlich zeigt sich die Belastung am japanischen Anleihemarkt. Investoren verkaufen massiv Staatsanleihen, was die Renditen in die Höhe treibt. Die 20-jährigen Papiere erreichen mit 3,45 Prozent ein Rekordhoch, die zehnjährigen erstmals seit 1999 über 2,35 Prozent. Sogar 40-jährige Anleihen überschreiten erstmals die Vier-Prozent-Marke. Experten warnen vor einer weiteren Verschärfung der bereits angespannten japanischen Staatsfinanzen.

H
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