Nikkei: Anleiherenditen in Japan klettern auf Rekordhöhen
Börse in Shanghai: Trumps Zolldrohungen wirken sich auf die asiatischen Märkte aus. Foto: AFP
Singapur. Die Furcht vor einem neuen Handelskrieg hat auch am Dienstag die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten belastet. Die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Grönland notfalls mit neuen Zöllen zu erzwingen, trieb Anleger in als sicher geltende Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold.
In Tokio gab der Nikkei-Index 1,1 Prozent auf 52.991 Punkte nach. Vor den im kommenden Monat angesetzten Neuwahlen sorgten sich Anleger auch vor zu stark steigenden Staatsausgaben. Die von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Aussicht gestellten Steuersenkungen und Mehrausgaben könnten die Staatsfinanzen weiter belasten, sagten Experten. Takaichi erwägt, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von acht Prozent für zwei Jahre auszusetzen.
Die Sorgen um die ohnehin angespannten Staatsfinanzen in Japan führten auch zu einer Verkaufswelle am Anleihemarkt. Im Gegenzug kletterten die Renditen für Staatsanleihen (JGBs) auf Rekordhöhen.
Der Ausverkauf am Anleihemarkt beschleunigte sich nach einer schwachen Auktion 20-jähriger Papiere. Deren Rendite sprang um bis zu 19,5 Basispunkte auf den Rekordwert von 3,45 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen erreichte mit 2,35 Prozent den höchsten Stand seit 1999. Bonds mit einer Laufzeit von 40 Jahren rentierten erstmals über vier Prozent.
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