Millionen protestieren gegen Trump unter dem Motto »No Kings«
In den USA haben am Samstag Massenproteste stattgefunden, die sich gegen die Politik von Präsident Trump richten. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich etwa sieben Millionen Menschen an Demonstrationen in über 2700 Städten und Ortschaften.
Unter dem Slogan »Keine Könige« sind am Samstag in den gesamten USA Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Bewegung »No Kings«, in der sich rund 300 Organisationen zusammengeschlossen haben, kritisiert die aktuelle Regierungspolitik bei Themen wie Einwanderung und Sicherheit. Die Aktivisten werfen dem Präsidenten vor, die Vereinigten Staaten in eine autokratische Richtung zu führen.
Besonders in New York, aber auch in vielen anderen Großstädten wie Boston, Chicago und Los Angeles kam es zu Kundgebungen. Die New Yorker Polizei registrierte allein in der Metropole über 100.000 Teilnehmer. Berichten zufolge verliefen die Aktionen überwiegend friedlich ab. Mit bunten Kostümen und Spruchbändern setzten die Demonstranten ein visuell auffälliges Statement – viele betonten dabei, gegen das Bild anzugehen, Protestler seien gewalttätig.
Trump reagierte auf die Proteste kurz und knapp und verneinte gegenüber dem Nachrichtensender Fox News, eine Art Herrscher zu sein. Die Bewegung versammelt Menschen verschiedener politischer Überzeugungen und wird auch von prominenten Demokraten unterstützt.