Nordkoreas Arbeiter in Russland: Hoffnung auf besseres Einkommen
Während nordkoreanische Soldaten in der Ukraine kämpfen, arbeiten Zehntausende ihrer Landsleute in Russland. Sie suchen dort nach Verdiensten, die in ihrer Heimat unmöglich sind.
Nordkorea nutzt Russland nicht nur als Kriegsschauplatz für seine Soldaten. Parallel dazu vermittelt das Land zehntausende Arbeitskräfte nach Russland, die dort in verschiedenen Industrien tätig sind. Für viele dieser Leiharbeiter stellt dies eine Chance dar, Einkommen zu generieren, das deutlich über den Möglichkeiten in ihrer Heimat liegt.
Die Arbeitsvermittlung durch den nordkoreanischen Staat funktioniert dabei wie ein Geschäftsmodell. Die Löhne der Arbeiter fließen vielen Berichten zufolge großteils zurück in die Staatskasse Pjöngjangs, während die Arbeitnehmer selbst nur einen Bruchteil erhalten. Dennoch gilt die Beschäftigung in Russland für viele als begehrte Möglichkeit, überhaupt zu verdienen.
Die genaue wirtschaftliche Bilanz dieser Arbeitsvermittlung für Nordkorea ist schwer zu beziffern. Experten gehen jedoch davon aus, dass diese Einnahmen dem isolierten Regime eine wichtige Einnahmequelle darstellen – insbesondere angesichts internationaler Sanktionen, die das Land massiv belasten.