Olympia-Tag 10: Dürr verpasst Medaille, deutsche Biathleten enttäuschen
Beim Riesenslalom der Frauen in Cortina verpasste Lena Dürr als Neunte knapp das Podium. Die deutschen Männer im Biathlon zeigten schwache Leistungen. Norweger Klæbo wird unterdessen erfolgreichster Winterolympionik der Geschichte.
An Tag zehn der Winterspiele in Cortina d'Ampezzo gab es für deutsche Athleten eher Grund zum Kopfschütteln. Im Riesenslalom der Frauen zeigte Lena Dürr zunächst eine starke Leistung und ging als Zweitplatzierte ins Finale. Im zweiten Durchgang unterliefen ihr dann aber zwei größere Fehler. Am Ende reichte es nur für Platz neun. Die italienische Veteranin Federica Brignone sicherte sich souverän Gold, Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen.
Weniger Hoffnung als erwartet machten die deutschen Biathleten in der 12,5-Kilometer-Verfolgung der Männer. Mit insgesamt 18 Schießfehlern gelang dem Team kein überzeugendes Ergebnis. Philipp Horn erreichte immerhin Platz elf und war damit der beste Deutsche. Für Gold reichte es dem Schweden Martin Ponsiluoma, der sich eine spannende Schlussphase mit dem Franzosen Emilien Jacquelin lieferte.
Eine historische Leistung vollbrachte hingegen Norwegens Langläufer Johannes Høsflot Klæbo. Mit seiner neunten Olympiagoldmedaille in der Staffel schrieb sich der 29-Jährige als erfolgreichster Winterolympionike der Geschichte in die Geschichtsbücher. Weitere Wettbewerbe des Tages fanden in Freestyle-Ski und Snowboard statt.