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Polnische Shorttrackerin nach Sturz operiert

22. Februar 2026· Carolin Hausmann

Bei den Olympischen Spielen erlitt die polnische Athletin Kamila Sellier einen schweren Sturz im Shorttrack. Sie wurde operiert, nachdem Ärzte einen Knochenbruch diagnostizierten.

Bei einem Shorttrack-Rennen in Mailand kam es zu einem dramatischen Unfall: Die polnische Starterin Kamila Sellier rutschte in einer Kurve weg und wurde von der Kufenkante ihrer amerikanischen Konkurrentin getroffen. Dabei erlitt sie eine klaffende Wunde im Gesicht und schlug mit dem Kopf auf dem Eis auf. Sanitäter eilten sofort zur Hilfe und brachten die blutende Athletin vom Platz.

Im Krankenhaus bestätigte eine CT-Untersuchung einen leichten Knochenbruch. Die Ärzte entschieden sich für eine Operation, um die Verletzung zu reinigen und den beschädigten Knochen zu reparieren. Nach der erfolgreichen Operation wachte Sellier mit erheblichen Schwellungen auf und hatte eine unruhige Nacht.

Am heutigen Tag unterzog sie sich weiteren medizinischen Tests, insbesondere Augenbewegungstests. Nach Aussagen des Leiters der polnischen Olympiamission verliefen die ersten Untersuchungen des Auges gestern erfolgreich. Beide beteiligten Läuferinnen wurden wegen unsauberen Fahrverhaltens disqualifiziert.

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