OpenAI-Chef: KI-Investitionen zahlen sich aus
OpenAI widerlegt Blasen-Warnungen mit beeindruckenden Zahlen. Der Konzern verdreifachte seinen Umsatz 2025 und sieht Deutschland als Top-Markt.
OpenAI sieht die aktuellen Sorgen vor einer Investitionsblase im KI-Bereich als unbegründet an. Chief Operating Officer Brad Lightcap präsentierte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ein klares Argument für die hohen Ausgaben: Jeder Dollar, der in Rechenleistung fließt, generiert etwa drei Dollar Umsatz. Damit relativiert das Unternehmen die Kritik an den gewaltigen Summen, die derzeit in Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur investiert werden.
Der Erfolg spricht für OpenAI: Der Umsatz wuchs 2025 mehr als dreifach auf über 20 Milliarden Dollar jährlich. Parallel dazu steigerte das Unternehmen seine Rechnerleistung massiv von 0,6 auf 1,9 Gigawatt. Deutschland spielt dabei eine wichtige Rolle – das Land rangiert bei aktiven ChatGPT-Nutzern in den Top 5 weltweit und ist Europas stärkster Markt. Bei zahlenden Abonnenten, Business-Kunden und Entwicklern gehört Deutschland sogar zu den Top 3.
Lightcap sieht es nicht als Warnsignal, dass viele Firmen bislang wenige Produktivitätsgewinne realisieren. Vielmehr sei die KI-Technologie einfach leistungsfähiger als die Strukturen, in denen sie eingebaut wird. OpenAI interpretiert das als Zeichen für die nächste Wachstumsphase, nicht als Blasenindikator.