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Ostdeutsche in Führungspositionen: Experte sieht Stagnation

03. Oktober 2026· Daniel Kastner

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung sind Menschen aus den neuen Bundesländern in Leitungsfunktionen weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Ein Soziologe fordert nun gesetzliche Maßnahmen.

Ostdeutsche bleiben in deutschen Führungsetagen eine Rarität. Das zeigt sich Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer immer noch in großen Teilen der Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Laut dem Soziologen Hartmann hat sich daran bislang wenig getan – von einer positiven Entwicklung könne kaum die Rede sein.

Die mangelnde Repräsentation ist dabei kein Thema, das von selbst verschwindet. Hartmann argumentiert, dass aktive Maßnahmen notwendig sind, um diese Ungleichgewichte zu korrigieren. Als Lösungsansatz bringt er Quoten ins Gespräch, die eine ausgewogenere Besetzung von Führungspositionen mit Ostdeutschen fördern sollen.

Die Diskussion zeigt: Fast vier Jahrzehnte nach der deutschen Vereinigung gibt es bei der Chancengleichheit in höheren Positionen noch erhebliche Defizite.

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Hitkanal.FM Main
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