Ostsee-Länder gründen gemeinsame Taskforce gegen Hybrid-Attacken
Die baltischen Anrainerstaaten vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit gegen hybride Bedrohungen. Eine neue Taskforce soll die Region schützen.
Die Länder rund um die Ostsee wollen ihre Sicherheitskooperation ausbauen. Zu diesem Zweck einigen sie sich auf die Gründung einer gemeinsamen Taskforce, die gegen hybride Bedrohungen vorgehen soll. Damit reagieren die Staaten auf zunehmende Sicherheitsrisiken, die klassische militärische Kategorien überschreiten.
Unter hybriden Bedrohungen verstehen Experten Anschläge, die Cyber-Attacken, Desinformationskampagnen, Sabotage und andere unkonventionelle Methoden kombinieren. Deutschland beteiligt sich an der Initiative und sieht darin einen wichtigen Schritt zur regionalen Stabilisierung.
Innenminister Dobrindt beschreibt das Vorhaben als Schaffung eines "gemeinsamen Sicherheitsraums" an der Ostsee. Die Taskforce soll koordiniert auf entsprechende Vorfälle reagieren und Präventionsmaßnahmen abstimmen.