← Zurück zu Allgemein Allgemein

USA verstärken Militärpräsenz in der Karibik und im Pazifik

17. November 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Die USA haben erneut ein mutmaßliches Drogenboot im Pazifik angegriffen. Gleichzeitig entsenden sie ihren größten Flugzeugträger in die Karibik. Internationale Beobachter stellen die Motive in Frage.

Das US-Militär hat am Samstag erneut ein verdächtiges Schnellboot im östlichen Pazifik beschossen. Nach Angaben des Südkommandos der US-Marine starben dabei drei Menschen. Der Angriff reiht sich in eine Serie von Einsätzen seit September ein, bei denen die USA gezielt auf verdächtige Boote schießt.

Parallel verstärkt Washington seine militärische Präsenz in der Karibik erheblich. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford ist dort eingetroffen und soll mit über 4.000 Matrosen sowie Dutzenden Kampfjets gegen kriminelle Netzwerke vorgehen. Das Verteidigungsministerium begründet die Verlegung aus dem Mittelmeerraum mit dem Kampf gegen Drogenschmuggel und sogenannte "Narko-Terroristen" in Lateinamerika.

Allerdings sorgt das Ausmaß der Militärpräsenz für internationale Bedenken. Die Vereinten Nationen forderten Zurückhaltung. Auch Venezuela sieht in der Mobilisierung eine Drohgebärde. Seit September sind bei US-Angriffen etwa 80 Menschen ums Leben gekommen. Experten spekulieren, ob es Washington nicht auch um einen Regimewechsel in Venezuela geht, besonders da Präsident Trump CIA-Operationen im Land freigegeben hat und gleichzeitig über mögliche Gespräche mit Staatschef Maduro nachdenkt.

H
Hitkanal.FM Main
Bereit zum Abspielen