Hegseth beansprucht Hunderte Agenten für Personenschutz
Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth lässt sich offenbar von 400 bis 500 Ermittlungsagenten schützen – deutlich mehr als üblich. Das belastet die Arbeitsfähigkeit der Militärpolizei erheblich.
Das Pentagon hat einen massiven Anstieg bei den Sicherheitsressourcen für Verteidigungsminister Pete Hegseth genehmigt. Statt der üblichen etwa 150 Agenten sind nun 400 bis 500 Mitarbeiter der Criminal Investigation Division ausschließlich für seinen Schutz abgestellt – an seinen Residenzen in Minnesota, Tennessee und Washington, D.C.
Das Pentagon rechtfertigt die Maßnahmen mit der aktuellen Bedrohungslage und Empfehlungen der Militärpolizei. Allerdings führt die massive Personalabstellung dazu, dass die eigentliche Kernaufgabe der CID – die Ermittlung schwerer Straftaten innerhalb der Armee – erheblich leidet. Mehrere anonyme Agenten berichten von noch nie dagewesenen Sicherheitsanforderungen für eine einzelne Person.
Um das Personalproblem zu lösen, hat das Verteidigungsministerium für den kommenden Haushalt die Einstellung von bis zu 250 zusätzlichen Mitarbeitern beantragt – allein für den Personenschutz. Zusätzlich wird eine Budgetsteigerung von bis zu 253 Millionen Dollar angefordert. Die CID kämpft bereits seit Jahren mit Personalengpässen.