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GSK-Chef Miels vor großen Herausforderungen

04. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der neue Chef des britischen Pharmakonzerns GSK startet mit guten Geschäftszahlen, muss aber bald Blockbuster-Medikamente ersetzen und mit schwächeren Impfstoffverkäufen umgehen.

Luke Miels hat Anfang des Jahres die Leitung des Pharmaunternehmens GSK übernommen und konnte gleich mit soliden Geschäftsergebnissen punkten. Die Londoner Börse honorierte dies mit einem Kursgewinn von über zwei Prozent. Der 51-jährige Australier profitiert dabei von der Vorarbeit seiner Vorgängerin Emma Walmsley, die das Unternehmen neun Jahre lang führte.

Dennoch stehen Miels erhebliche Aufgaben bevor. Der Konzern muss mehrere seiner wichtigsten Umsatzbringer ersetzen, da deren Patentschutz ausläuft – besonders das HIV-Medikament Dolutegravir, das etwa 18 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Gleichzeitig leidet das Impfstoffgeschäft, das normalerweise fast 30 Prozent zum Umsatz beiträgt, unter schwächerer Nachfrage.

GSK reagiert auf diese Herausforderungen mit Investitionen in die Forschung und neue Akquisitionen. Mehrere vielversprechende Medikamente gegen Asthma, Meningitis und Leukämie stehen kurz vor der Markteinführung. Für 2026 erwartet das Unternehmen ein moderates Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Ein Risiko bleibt die Schwäche des US-Dollars, die die Gewinne belasten könnte.

H
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