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Hegseth unter Druck nach Truppendebakel in Polen

23. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

US-Verteidigungsminister Hegseth gerät in die Kritik, nachdem er den Einsatz von 4000 Soldaten in Polen stoppte – nur damit Trump das Gegenteil ankündigt. Ein Ex-General fordert seinen Rücktritt.

Ein diplomatisches Schachspiel zwischen Washington und Warschau hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth in eine schwierige Position gebracht. Der 45-Jährige hatte den Einsatz von 4000 amerikanischen Soldaten in Polen unterbunden, woraufhin Präsident Trump zwei Tage später die Entsendung von 5000 Soldaten in die Region ankündigte. Das Weiße Haus war offenbar nicht in die Entscheidung des Pentagon eingebunden.

Nach Informationen des Wall Street Journal soll Trump Hegseth in einem Telefonat heftig zur Rede gestellt haben. Der Präsident habe dem Minister erklärt, dass die USA ihren engen Verbündeten Polen nicht brüskieren dürften. Die polnische Regierung hatte die gestoppte Truppenentsendung als diplomatischen Affront empfunden. Ein Sprecher Trumps beteuert hingegen, dass Präsident und Minister beim Thema Truppenbewegungen in Europa eng zusammenarbeiten.

Die Affäre hat neue Rücktrittsforderungen gegen Hegseth ausgelöst. Der ehemalige US-General Ben Hodges sagte, der Minister sollte möglicherweise zurücktreten und kritisierte fehlende Abstimmung zwischen Weißem Haus und Pentagon. Auch inner­halb der Republikaner gab es Kritik an der mangelnden Kommunikation mit Polen. Es ist nicht das erste Mal, dass Hegseth unter Druck gerät – auch frühere Äußerungen zur Rolle von Frauen in der Armee hatten für Kontroversen gesorgt.

H
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