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Potsdams Wärmewende: Tiefenbohrung soll Tausende Haushalte versorgen

25. Oktober 2026· Nadine Sommer

Potsdam startet ein ehrgeiziges Projekt: Bohrungen über einen Kilometer Tiefe sollen die Wärmeversorgung revolutionieren. Die Geothermie bietet große Chancen, birgt aber auch Herausforderungen.

In Potsdam entsteht derzeit eine Großanlage zur Nutzung von Erdwärme. Mit Bohrungen, die mehr als tausend Meter in die Tiefe reichen, soll die Infrastruktur für eine klimafreundliche Wärmeversorung geschaffen werden, die langfristig Zehntausende Bewohner beliefern könnte.

Die Geothermie gilt als vielversprechende Alternative zu fossilen Energieträgern. Die Technologie nutzt die natürliche Wärmeenergie aus dem Erdinneren und könnte damit einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende leisten.

Allerdings ist das Verfahren nicht ohne Risiken. Experten warnen vor möglichen Herausforderungen bei der Umsetzung. Dennoch sehen Fachleute in der Tiefengeothermie großes Potenzial für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands.

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