Kronprinz Haakon äußert Besorgnis um Mette-Marit
Norwegens Kronprinz macht sich zunehmend Sorgen um seine Ehefrau. Die Kronprinzessin leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit und benötigt mittlerweile täglich Sauerstoffunterstützung.
Norwegens Kronprinz Haakon hat sich in einer Pressekonferenz besorgt zum Gesundheitszustand seiner Frau Mette-Marit geäußert. Die 52-Jährige kämpft seit Jahren mit einer unheilbaren Lungenfibrose, bei der das Lungengewebe vernarbt und die Atmung zunehmend erschwert wird. Nach eigener Aussage des Kronprinzen hat sich ihr Zustand in letzter Zeit deutlich verschlechtert.
Im Alltag ist Mette-Marit mittlerweile auf ein tragbares Sauerstoffgerät angewiesen, das ihr zwar Linderung bringt, aber keine vollständige Lösung darstellt. Ein Blick auf ihren Auftritt beim norwegischen Nationalfeiertag Mitte Mai zeigte die Belastung deutlich: Die Kronprinzessin war sichtlich geschwächt, musste mehrfach pausieren und konnte zeitweise nicht mehr stehen. Aus Palastkreisen verlautete Ende Dezember, dass eine Lungentransplantation in absehbarer Zeit notwendig werden könnte.
Auch die Familie zeigt sich besorgt. Der gemeinsame Sohn Sverre Magnus kehrte nach Italien in die Heimat zurück, um näher bei seiner Mutter zu sein. Mette-Marit muss derzeit zudem private Herausforderungen bewältigen: Ihr ältester Sohn muss sich wegen schwerwiegender Vorwürfe gerichtlich verantworten, ein Urteil wird für Juni erwartet.