Queere Verbände fordern mehr Unterstützung nach Anschlag
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin fühlt sich die LGBTQ-Community von der Regierung im Stich gelassen. Förderprogramme laufen aus, während Verbände ein stärkeres Engagement einfordern.
Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat Verunsicherung in der queeren Gemeinschaft ausgelöst. Verbände kritisieren nun, dass Bund und Länder nicht ausreichend reagieren und ihre Unterstützung zu wünschen übrig lässt.
Besonders problematisch ist die aktuelle Situation bei bestehenden Fördermaßnahmen. Mehrere Programme, die der LGBTQ-Community zugute kommen, sind befristet und laufen in absehbarer Zeit aus. Damit droht ein Rückgang von Beratungs- und Schutzangeboten in einem Moment, in dem diese wichtiger denn je sind.
Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, ihre Bemühungen zur Unterstützung und zum Schutz der queeren Gemeinschaft zu verstärken. Sie fordern nicht nur eine kontinuierliche Finanzierung bestehender Programme, sondern auch neue Maßnahmen gegen Hass und Gewalt.