Musk verklagt OpenAI und Microsoft auf 134 Milliarden Dollar
Elon Musk fordert in einem Gerichtsverfahren massive Schadensersatzzahlungen von OpenAI und Microsoft. Er argumentiert, dass ihm als früher Geldgeber Gewinne aus der KI-Entwicklung zustehen.
Der Unternehmer Elon Musk hat eine Klage gegen den KI-Entwickler OpenAI und seinen Partner Microsoft eingereicht. Darin verlangt er zwischen 65,5 und 134 Milliarden Dollar als sogenannte unrechtmäßige Gewinne. Musks Anwälte argumentieren, dass er als Mitgründer und früher Investor entscheidend zum Aufbau des Unternehmens beigetragen hat und daher an den Profiten beteiligt sein sollte.
Musk hatte OpenAI 2018 verlassen und führt jetzt mit seinem eigenen Unternehmen xAI einen Konkurrenten. In der Klage wirft er OpenAI vor, von seiner ursprünglichen gemeinnützigen Mission abgewichen zu sein und sich in ein profitorientiertes Unternehmen umgewandelt zu haben. Musks Investition von etwa 38 Millionen Dollar machte damals 60 Prozent der Startfinanzierung aus.
OpenAI und Microsoft haben die Forderungen bereits angefochten. Sie kritisieren die Berechnungen des Sachverständigen als erfunden und argumentieren, dass eine Übertragung von Milliarden an einen ehemaligen Investor, der nun Konkurrent ist, nicht plausibel sei. Ein Gericht in Kalifornien hat entschieden, dass das Verfahren vor einer Jury stattfindet. Der Prozess soll im April beginnen.