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Hapag-Lloyd und CMA CGM stoppen Kuba-Schiffe wegen US-Sanktionen

17. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Zwei der weltweit größten Reedereien haben Transportaufträge nach Kuba ausgesetzt. Der Grund sind verschärfte US-Sanktionen. Experten warnen vor massiven Folgen für die Karibikinsel.

Die Reedereien Hapag-Lloyd und CMA CGM haben angekündigt, dass sie vorerst keine neuen Schiffe nach Kuba entsenden. Der deutsche und französische Konzern reagieren damit auf ein Dekret der US-Regierung vom 1. Mai, das bestehende Handelsbeschränkungen gegen die Karibikinsel verschärft hat.

Hapag-Lloyd führt Compliance-Risiken als Grund an, während CMA CGM von einer Anpassung an geltende Vorschriften spricht. Mit diesem Schritt werden zwei der größten Akteure im internationalen Schiffsverkehr untätig. Branchenkenner zufolge könnte dies bis zu 60 Prozent der kubanischen Schiffstransporte zum Erliegen bringen.

Besonders Warenlieferungen aus China und Europa sind davon betroffen. Für Kuba kommt der Auftragsstopp zu einem kritischen Zeitpunkt: Das Land kämpft bereits mit einer US-Ölblockade und akutem Treibstoffmangel. Experten warnen vor schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für die Karibikinsel.

H
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