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CDU plant Umdenken bei der Altersvorsorge

25. April 2026· Sabrina Kühn

Die CDU diskutiert über eine stärkere Rolle der betrieblichen Altersvorsorge. Statt nur auf die gesetzliche Rente zu setzen, sollen künftig alle drei Säulen zusammen für die Alterssicherung sorgen.

Die Unionsfraktion im Bundestag beschäftigt sich intensiv mit einer Reform des Rentensystems. Dabei geht es um ein neues Verständnis von Altersvorsorge, das über die klassische gesetzliche Rente hinausgeht.

Stefan Nacke, Leiter der Arbeitnehmergruppe in der CDU/CSU-Fraktion, plädiert dafür, alle drei Säulen der Altersversorgung stärker miteinander zu verzahnen. Neben der gesetzlichen Rente sollen die betriebliche und private Vorsorge deutlich an Bedeutung gewinnen. Die Kombination dieser drei Elemente könnte künftig stärker darüber entscheiden, wie gut Menschen ihren Lebensstandard im Alter halten können.

Die gesetzliche Rente bleibt dabei das Fundament des Systems. Allerdings würde sich mit diesem Ansatz die Bewertung von Rentenpolitik verschieben: Nicht mehr das reine Rentenniveau wäre das entscheidende Kriterium, sondern die Gesamtversorgung aus allen drei Quellen zusammen.

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