Robert Mueller verstorben
Der ehemalige FBI-Direktor und Sonderermittler Robert Mueller ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Mueller hatte die umstrittenen Ermittlungen zur russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 geleitet.
Robert Mueller, der langjährige Direktor des FBI und spätere Sonderermittler in der sogenannten Russlandaffäre, ist am Freitag verstorben. Seine Familie bestätigte den Tod des 81-Jährigen am Samstag.
Von 2017 bis 2019 leitete Mueller die Untersuchung möglicher illegaler Absprachen zwischen Donald Trumps Wahlkampfteam und russischen Stellen während der Präsidentschaftswahl 2016. Die knapp zweijährigen Ermittlungen führten zu Anklagen gegen 34 Personen, darunter russische Geheimdienstler und mehrere Trump-Vertraute. Letztlich fanden die Ermittler allerdings keine ausreichenden Belege für eine gezielt koordinierte Verschwörung zwischen Trumps Team und Russland.
Mueller hatte das FBI von 2001 bis 2013 geleitet und die Behörde nach den Terroranschlägen vom 11. September umstrukturiert. Er machte die präventive Terrorabwehr zur obersten Priorität und baute neue Analyseeinheiten auf. Seine späteren Ermittlungen zur Russlandaffäre waren stark umstritten und beschäftigten die politische Debatte in den USA intensiv.