Der frühere US-Sonderermittler Robert Mueller in Washington 2019
Foto: Andrew Harnik / AP
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Der frühere US-Sonderermittler und FBI-Direktor Robert Mueller ist am Freitag gestorben. »Mit tiefer Trauer teilen wir die Nachricht, dass Bob am Freitagabend verstorben ist«, teilte seine Familie am Samstag laut der Nachrichtenagentur AP in einer Erklärung mit. Er wurde 81 Jahre alt.
Mueller leitete von 2017 bis 2019 die Ermittlungen zur sogenannten Russlandaffäre, die sich mit der Frage beschäftigte, ob es während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 illegale Absprachen zwischen Donald Trumps Team und russischen Stellen gab.
Muellers Ernennung zum Sonderermittler erfolgte, nachdem Trump den damaligen FBI-Direktor James Comey entlassen hatte. Der Bericht seines Teams kam 2019 zu dem Schluss, dass Russland in den US-Wahlkampf zugunsten von Donald Trump eingegriffen hatte. Auch wurden diverse Treffen zwischen Trumps Umfeld und Russland dokumentiert.
Die 22-monatige Untersuchung führte zu Anklagen gegen 34 Personen. Darunter befanden sich russische Geheimdienstmitarbeiter sowie mehrere Vertraute Trumps, wie sein ehemaliger Wahlkampfleiter Paul Manafort und sein Berater Roger Stone. Trump begnadigte diese später. Während der Ermittlungen sah sich Mueller ständigen Angriffen Trumps ausgesetzt, der die Untersuchung als Hexenjagd bezeichnete.
Am Ende fanden die Ermittler keine ausreichenden Belege für eine gezielte »Kooperation«, »Verschwörung« oder illegale Geheimabsprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland. Mueller schloss nicht aus, dass Trump selbst die Ermittlungen behindert haben könnte.
Trump reagierte mit Genugtuung auf das Ableben Muellers. »Gut, ich bin froh, dass er tot ist«, schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social. »Er kann unschuldigen Menschen keinen Schaden mehr zufügen.«
Der ehemalige Präsident Barack Obama würdigte hingegen auf X gemeinsam mit seiner Frau das Lebenswerk von Mueller und sprach der Familie sein Beileid aus.
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Von 2001 bis 2013 arbeitete Mueller als Direktor des FBI. Er trat das Amt am 4. September 2001 an, wenige Tage vor den Anschlägen auf das World Trade Center. Zuvor hatte er sich einen Namen als Staatsanwalt gemacht.
In seinen zwölf Jahren als FBI-Direktor stellte er die Behörde in vieler Hinsicht neu auf. Zu ihrer obersten Priorität machte er die präventive Terrorabwehr, bisher hatte ihr Schwerpunkt bei der Verfolgung bereits geschehener Straftaten gelegen.
Mueller ließ neue Analyseeinheiten aufbauen und förderte die Zusammenarbeit mit anderen Sicherheitsbehörden wie der CIA.
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