Rüstung: Volkswagen könnte „Iron Dome“-Teile in Osnabrück herstellen
Einfahrt zum VW-Werk Osnabrück: Die Bundesregierung unterstützt wohl die Pläne zur Produktion von Raketenabwehrsystemen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Düsseldorf, Tel Aviv. Volkswagen führt laut einem Medienbericht Gespräche mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems, das unter anderem den Raketenschirm „Iron Dome“ herstellt. VW
VW sucht schon seit längerer Zeit nach einer Zukunftsperspektive für das Werk in Osnabrück. Alle 2300 Arbeitsplätze in dem von der Schließung bedrohten Werk würden bei einem Deal mit Rafael erhalten bleiben, berichtet die FT.
Die dort produzierten Raketenabwehrsysteme wollen VW und Rafael offenbar auch an europäische Staaten verkaufen. „Das Ziel ist es, alle zu retten, vielleicht sogar zu vergrößern“, zitiert die FT einen Insider.
Dem Bericht zufolge unterstützt auch die deutsche Bundesregierung den Plan. Ein Sprecher von VW erklärte auf Anfrage, es würden weiter tragfähige Perspektiven für den Standort Osnabrück nach dem Auslauf der aktuellen Fertigung im Jahr 2027 geprüft.
Das Werk Osnabrück habe in den vergangenen Monaten verschiedene Fahrzeugkonzepte entwickelt, um mögliche Marktchancen und Perspektiven auszuloten. Ob und in welchem Umfang sich daraus konkrete Projekte ergeben, sei derzeit offen. Der Sprecher wies auf frühere Aussagen hin, wonach eine Produktion von Waffen durch die Volkswagen AG ausgeschlossen sei.
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