Sachsen-Anhalt: Siegmund sondiert für stabile Regierungsmehrheit
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erklärt AfD-Kandidat Siegmund, unter bestimmten Voraussetzungen das Amt des Ministerpräsidenten anstreben zu wollen. Das BSW signalisiert Kompromissbereitschaft.
Der AfD-Spitzenkandidat Siegmund hat nach der Wahl in Sachsen-Anhalt seine Ambitionen auf das Ministerpräsidentenamt erneuert. Allerdings macht er dies von einer entscheidenden Bedingung abhängig: Es müsse eine tragfähige parlamentarische Mehrheit vorhanden sein.
Um eine solche Mehrheit zu finden, will Siegmund jetzt Gespräche mit anderen Parteien führen. Dabei zeichnet sich eine potenzielle Unterstützung durch das BSW ab, das nach eigenen Aussagen im dritten Wahlgang nicht gegen Siegmund votieren würde.
Damit zeichnet sich ein möglicher Weg für eine Regierungsbildung ab, auch wenn die Verhandlungen zwischen den Parteien erst noch beginnen müssen.