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Sachsen drängt auf Führerschein-Reform

29. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Freistaat bringt eine Bundesratsinitiative ein, um die Fahrausbildung günstiger und effizienter zu gestalten. Geplant sind auch begleitetes Fahren ab 16 Jahren.

Sachsen erhöht den Druck für eine umfassende Reform der Fahrschulausbildung. Am Freitag bringt der Freistaat eine Initiative in den Bundesrat ein, um den stockenden Reformprozess voranzutreiben. Ziel ist es, die Ausbildung planbarer, kostengünstiger und effizienter zu gestalten – ohne dabei Sicherheitsstandards zu senken.

Die Gründe für das Handeln sind drängend: Führerscheine kosten bundesweit durchschnittlich 3.400 Euro, die Durchfallquoten liegen bei etwa 40 Prozent. Viele junge Menschen melden sich derzeit gar nicht erst bei Fahrschulen an, weil sie auf eine kommende Reform und günstigere Gebühren hoffen. Dies schadet wiederum den Fahrschulen und führt zu längeren Wartezeiten.

Sachsen schlägt konkrete Maßnahmen vor: eine bessere Verzahnung von Theorie und Praxis, schnellere Prüfungstermine, digitale Lernformen sowie erleichterte Übergänge zwischen verschiedenen Führerscheinklassen. Ein besonderer Punkt ist das begleitete Fahren bereits ab 16 Jahren statt bisher ab 17. Dies soll jungen Menschen früher praktische Erfahrung ermöglichen und ihnen schneller zur Mobilität verhelfen – ein wichtiger Faktor für den Arbeitsmarkt, wie Wirtschaftsminister Dirk Panter betont.

H
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