Sachverständigenrat: Bundesregierung holt Felbermayr zu den Wirtschaftsweisen – Grimm scheidet wohl aus

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Sachverständigenrat: Bundesregierung holt Felbermayr zu den Wirtschaftsweisen

Der Sachverständigenrat wird nach Handelsblatt-Informationen umgebaut: Handelsökonom Gabriel Felbermayr folgt auf Ulrike Malmendier. Der Posten von Veronika Grimm wird zudem frei.Julian Olk 01.03.2026 – 16:59 Uhr aktualisiert
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Gabriel Felbermayr: Künftiger Wirtschaftsweiser. Foto: dpa

Berlin. Die Bundesregierung hat sich auf ein Personalpaket für den Sachverständigenrat geeinigt. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungs- und Koalitionskreisen. Der Ökonom Gabriel Felbermayr soll in Deutschlands oberstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik einziehen. Er rückt auf den Posten der ausgeschiedenen Ulrike Malmendier.

Außerdem hat die Regierung offenbar vereinbart, dass die Amtszeit von Veronika Grimm, die im Frühjahr 2027 ausläuft, nicht verlängert wird.

Felbermayr ist Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) und gilt als Experte für Handels- und Geoökonomie. Der Österreicher führte zuvor das Kiel-Institut für Weltwirtschaft. Über seine anstehende Berufung in den Sachverständigenrat berichtete auch die „FAZ“.

Felbermayr ist Verfechter des Freihandels und warnt immer wieder vor Protektionismus. Im Handelskonflikt mit den sich isolierenden Großmächten China und USA rät er Europa aber immer wieder zu Selbstbewusstsein. Europa müsse „auf smarte Weise Industriepolitik betreiben“, sagte er kürzlich dem Handelsblatt.

Der Ökonom war der Wunschkandidat der CDU. Felbermayr gilt als marktwirtschaftlich orientiert und soll zudem die Lücke im Rat bei geopolitischen Themen schließen. Die SPD sah seine Berufung zuerst skeptisch. Das Finanzministerium hatte seine Vorgängerin Malmendier im Rat behalten wollen, doch das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt verhinderten die Verlängerung. Malmendier schied am 28. Februar aus dem Sachverständigenrat aus.

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