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Serbische Behörde greift gegen Regierungspropaganda durch

05. November 2026· Nadine Sommer

Nach dem Erfolg der Studentischen Liste bei der Wahl zeigt die Medienaufsicht Serbiens erste Konsequenzen: Zwei Sender müssen Sendepausen wegen Vucic-Propagandasendungen einfahren.

In Serbien werden erste regulatorische Maßnahmen gegen regierungsnahe Berichterstattung sichtbar. Die zuständige Medienaufsichtsbehörde hat Informer und Prva mit Zwangspausen belegt, weil diese Sender Propagandasendungen des scheidenden Präsidenten Vucic ausgestrahlt haben.

Die Sanktionen folgen unmittelbar nach dem überraschenden Wahlsieg der Studentischen Liste, einer Oppositionsbewegung, die mit unkonventionellen Methoden in die Kampagne eingestiegen war. Der Erfolg wird von Beobachtern als Zeichen für wachsenden Widerstand gegen die langjährige Dominanz Vucics interpretiert.

Die neuen Maßnahmen deuten darauf hin, dass sich der Umgang mit Medienunabhängigkeit in Serbien zu verschieben beginnt. Bislang war die Kontrolle über die großen Rundfunksender ein wichtiges Instrument der Regierungskommunikation.

H
Hitkanal.FM Main
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