Silvester 2025: Bilanz einer gefährlichen Nacht in Deutschland und Europa
Deutschland ist ins Jahr 2026 gerutscht – doch die Silvesternacht war von Unfällen, Bränden und Gewalt geprägt. Ein Überblick über die Einsätze von Polizei und Feuerwehr.
Die Nacht zum Neujahr 2026 hat in Deutschland und Europa zahlreiche Notfalleinsätze ausgelöst. Rettungskräfte waren bundesweit im Dauereinsatz, um Brände zu löschen und Verletzte zu versorgen. Besonders Raketen und illegal verwendetes Feuerwerk führten zu schweren Unfällen und Todesfällen.
In Würzburg verlor eine 88-Jährige ihr Leben, nachdem eine Rakete auf ihrem Balkon ein Feuer auslöste. Im Ortenaukreis amputoierte ein Böller einem 42-Jährigen drei Finger. In Wiesbaden kam es zu einer tödlichen Messerattacke mit mindestens einem Todesopfer. Zudem gab es einen tragischen Vorfall in Duisburg, wo ein Streit um Pfandgeld einem Obdachlosen das Leben kostete.
International wird die Katastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana untersucht: Ein Brand in einer beliebten Bar forderte mehrere Dutzend Tote und etwa hundert Verletzte. Die Ermittler gehen derzeit von Brandstiftung aus. In den Niederlanden war die Silvesternacht von beispiellosem Ausmaß an Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte geprägt – teilweise mit Benzinbomben.