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Wellinger weiterhin in der Krise – Olympiasieger ratlos

27. November 2025· Katharina Vogt

Deutschlands Skispringer Andreas Wellinger kämpft mit großen Formproblemen. Beim Weltcup in Falun verpasst er erneut den zweiten Durchgang – auch Teamkollege Geiger tut sich schwer.

Andreas Wellinger durchlebt eine schwierige Phase. Der Olympiasieger von 2018 konnte sich beim Weltcup-Springen in Falun nicht für die zweite Qualifikationsrunde durchsetzen und rangiert nur auf Platz 40. Es ist bereits das zweite Mal in dieser Serie, dass der Deutsche an dieser Stelle ausscheidet – am Sonntag gelang ihm dasselbe nicht auf der Normalschanze.

"Es ist weit weg von jeglicher Leichtigkeit oder dem nötigen Selbstvertrauen", bilanzierte Wellinger selbstkritisch. Experte Sven Hannawald diagnostizierte beim Blick auf die Technik: Der Absprung stimme, doch dann fehle die notwendige Unterstützung beim Ski, weshalb Wellinger zu viel Zeit mit der Suche nach Stabilität verbringe.

Im deutschen Team zeigten sich immerhin Felix Hoffmann (Platz 12), Pius Paschke (Platz 14) und Philipp Raimund (Platz 11) in besserer Form. Den Sieg holte sich der Slowene Anze Lanisek. Auch Teamkollege Karl Geiger verpasste die Qualifikation knapp. Schon am Freitag geht es in Ruka weiter – für Wellinger und die anderen die nächste Gelegenheit zur Reaktion.

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