Spannungen am Persischen Golf: Schiffverkehr bricht ein
Wiederholte Angriffe von USA und Iran auf Tanker führen zu massivem Rückgang des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Der Iran plant nun eine zusätzliche Sperrzone.
Die Lage in der Straße von Hormus verschärft sich weiter. Aufgrund gegenseitiger Anschläge auf Tankschiffe zwischen den USA und dem Iran ist das Schiffsaufkommen in der strategisch wichtigen Meerenge deutlich gesunken und hat den niedrigsten Stand seit Mai erreicht.
Reedereien und Schiffseigner meiden die Region zunehmend, um ihre Flotten vor Angriffen zu schützen. Die kritische Passage, durch die ein großer Teil des weltweiten Ölhandels abgewickelt wird, verliert dadurch an Bedeutung für die internationale Schifffahrt.
Der Iran kündigt zudem an, eine Sperrzone in der Meerenge einzurichten. Diese Maßnahme könnte den Schiffsverkehr weiter behindern und die Spannungen im Persischen Golf zusätzlich anheizen.