Berlin – Er sagt, er habe die Schuld auf sich genommen. Der Kinder wegen. Aber wer genau hinschaut, erkennt: Nicht Vaterliebe war der Auslöser. Sondern juristischer Druck. Und ein Gericht, das ihm seine Geschichte nach zwei Jahren Lüge nicht mehr abnahm.
Im Dschungel spricht Ofarim über seine Kinder
Gil Ofarim spricht im Dschungelcamp mit zitternder Stimme von Sehnsucht nach seinen Kindern. Von einer Verschwiegenheitserklärung, die ihn zum Schweigen zwinge. Worüber er nicht reden darf, verschweigt er. Nämlich, dass er zwei Jahre lang einen Hotelmitarbeiter aus Leipzig zu Unrecht beschuldigte, ihn antisemitisch beleidigt zu haben, wegen seiner Davidstern-Kette und seines Glaubens.
Der Mann bestritt das stets. Erst als das Gericht Ofarims Lügengeflecht nicht länger glaubte, gestand der Sänger. Der Fall wurde gegen Zahlung von 10.000 Euro eingestellt.
Die Teilnahme von Gil Ofarim im diesjährigen Dschungelcamp sorgt zu Recht für viel Gesprächsstoff
Reiner Zynismus
Sein Satz im Dschungel, er habe die Schuld damals „auf sich genommen“, ist in meinen Augen Zynismus. Und eine Frechheit. Er zeigt mir: Gil Ofarim hat nichts begriffen. Und sieht sich noch immer als das einzig wahre Opfer.
Ofarim verklagt jeden, der über seine Kinder berichtet. Nun zieht er sie selbst in diesen Schmutz mit hinein. Schämen Sie sich, Herr Ofarim!



