Dänemark und Grönland nehmen Stellung nach Trump-Gipfel
Nach dem Treffen mit US-Präsident Trump, der zuvor Interesse an Grönland bekundet hatte, äußern sich dänische und grönländische Vertreter zu den Gesprächen.
Wenige Stunden vor einem Gipfeltreffen hat US-Präsident Donald Trump deutlich gemacht, dass er einen Anspruch auf Grönland verfolgt. Die Aussage sorgte für Aufmerksamkeit in internationalen Regierungskreisen.
Am Abend des 14. Januar nehmen nun Vertreter der dänischen Regierung sowie Grönlands Stellung zu den Gesprächen ein. Die Delegation reagiert damit auf Trumps klare Positionierung, die vor dem Treffen gegenüber der Öffentlichkeit verlautbart worden war.
Das Treffen markiert einen ungewöhnlichen diplomatischen Moment, in dem territoriale Ansprüche auf die Tagesordnung rücken. Die Reaktion der nordischen und grönländischen Seite dürfte Aufschluss über deren Position in dieser Frage geben.