Schneesturm Elli: Tipps für Sicherheit und Vorsorge
Das Sturmtief Elli bringt Schnee, Eis und heftige Winde nach Deutschland. Experten erklären, wie man sich richtig vorbereitet und wo die größten Gefahren lauern.
Besonders der Osten Deutschlands, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg sind von dem Sturmtief Elli betroffen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Schneefällen und Verwehungen sowie vor gefrierendem Regen und Glatteis im Süden und Westen. Die Behörden stufen die Situation als Extremwetter ein – Experten raten dazu, das Haus nur im Notfall zu verlassen. Besondere Vorsicht ist geboten bei zugefrorenen Seen: Die Eisdecke kann täuschen und unter dem Gewicht einbrechen.
Zur Vorbereitung auf solche Notfälle empfehlen Katastrophenschutzexperten, einen Notvorrat für mindestens drei Tage anzulegen. Pro Person sollten täglich 1,5 Liter Wasser, haltbare Lebensmittel ohne Kühlbedarf, Medikamente, Hygieneartikel sowie eine Kurbelradio zur Hand sein. Experten warnen jedoch vor Hamsterkäufen und betonen: Wer sich selbst versorgen kann, entlastet damit auch die Rettungskräfte.
Für aktuelle Informationen zur Lage empfehlen Fachleute, lokale Radiosender zu nutzen oder Warn-Apps wie Nina zu installieren. Hausbesitzer sind zudem verpflichtet, die Gehwege vor ihrer Tür zu räumen – allerdings meist ohne Streusalz zum Schutz der Umwelt. Besondere Vorsicht: Viel Schnee auf dem Dach kann zu Eiszapfen und Lawinen auf Gehwegen führen.