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US-Supreme-Court debattiert über Glyphosat-Klagen gegen Bayer

27. April 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Oberste Gerichtshof der USA hat sich mit der Frage befasst, ob Kläger in einzelnen Bundesstaaten Schadensersatz für angebliche Krebsrisiken durch das Herbizid Glyphosat fordern dürfen.

Am Montag verhandelte der US-Supreme-Court eine grundsätzliche rechtliche Frage in den laufenden Verfahren gegen den Konzern Bayer. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Gesetze Vorrang haben: das Bundesrecht oder die Regelungen einzelner Bundesstaaten.

Bayers Anwalt argumentierte, dass Bundesrecht Klagen nach Staatsrecht unterbinden müsse. Er verwies dabei auf eine Entscheidung in Missouri, wo ein Geschworenengericht eine Krebswarnung angeordnet hatte, die die US-Umweltschutzbehörde EPA allerdings nicht vorgesehen hatte. Dies verdeutliche den Konflikt zwischen unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen.

Die Anhörung deutet an, dass sich die neun Richter in dieser Frage nicht einig sind. Das Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für zahlreiche Sammelklagen gegen Bayer haben.

H
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