Festnahme nach Bondi-Beach-Attentat: Antisemitische Posts führen zu Ermittlungen
Australische Ermittler haben einen Mann festgenommen, der nach dem Anschlag am Bondi Beach mit antisemitischen Inhalten in sozialen Medien aufgefallen war. Bei Hausdurchsuchungen fanden Polizisten Waffen und Sprengstoff-Materialien.
Die australische Polizei hat einen 39-Jährigen aus Perth festgenommen und angeklagt. Der Verdächtige war durch antisemitische Posts auf Instagram in den Fokus der Ermittler geraten, die er wenige Stunden nach dem tödlichen Anschlag am Bondi Beach veröffentlicht hatte. Darin äußerte er Unterstützung für die Attentäter und hetzte gegen Juden.
Bei zwei Hausdurchsuchungen seines Hauses in Yangebup stellten Beamte sechs Gewehre, etwa 4000 Schuss Munition sowie Flaggen von Hamas und Hisbollah sicher. Darüber hinaus fanden sie Notizbücher mit extremistischen Inhalten, Bezügen zum Nationalsozialismus und Anleitung zum Bombenbau. Ein Instagram-Nutzer hatte den verdächtigen Beitrag zuvor der Polizei gemeldet.
Der Mann ist wegen illegalen Waffenbesitzes und rassistischer Belästigung angeklagt worden und sitzt bis zum 3. Februar in Untersuchungshaft. Das Attentat am 14. Dezember hatte 15 Menschen das Leben gekostet. Die beiden Attentäter, ein Vater und sein Sohn, wurden von der Polizei überwältigt.