KI-Startup Synthesia erreicht vier-Milliarden-Dollar-Bewertung
Das Londoner Unternehmen Synthesia hat 200 Millionen Dollar frisches Kapital eingesammelt. Mit virtuellen Avataren will das Startup künftig auch interaktive Schulungen für Mitarbeiter anbieten.
Das auf Videogenerierung spezialisierte Unternehmen Synthesia ist bei einer neuen Finanzierungsrunde mit vier Milliarden Dollar bewertet worden. Mit der Kapitalspritze von 200 Millionen Dollar positioniert sich das Londoner Startup unter den wertvollsten europäischen KI-Unternehmen.
Synthesia plant die Erweiterung seines Angebots: Neben der bisherigen Videoproduktion sollen die virtuellen Avatare künftig auch interaktive Schulungen durchführen. Arbeitnehmende könnten mit den KI-Agenten zum Beispiel Kundengesprräche trainieren und erhielten unmittelbar Feedback. Das Management könnte zudem die Leistungen auswerten. Bereits große deutsche Konzerne wie SAP, Merck und Bosch nutzen die Technologie des Startups.
Der Markt für solche Technologien ist noch jung und fragmentiert. Synthesia konkurriert mit Unternehmen wie HeyGen, muss sich aber auch gegen etablierte Tech-Konzerne wie Google behaupten, die ähnliche Lösungen selbst entwickeln könnten. Die Gründer lehnten im vergangenen Jahr ein Übernahmeangebot von Adobe in Höhe von drei Milliarden Dollar ab.