Trump will bei Thailand-Kambodscha-Konflikt vermittelnd eingreifen
Wenige Wochen nach einem Waffenstillstand eskaliert der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha erneut. Donald Trump signalisiert Bereitschaft zur Mediation.
An der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha ist es erneut zu schweren Kämpfen gekommen. Nach einer kurzen Waffenruhe beschuldigen sich die beiden Länder gegenseitig, die Feindseligkeiten wieder aufgenommen zu haben. Entlang der etwa 800 Kilometer langen Grenzlinie kam es zu intensiven Gefechten mit Panzereinsätzen und Luftangriffen.
Kambodscha meldet neun getötete Zivilisten seit Beginn der Zusammenstöße, Thailand bestätigt den Tod von drei Soldaten. Zehntausende Menschen in der Grenzregion sind aus ihren Häusern geflohen. Beide Regierungen lehnen Vorwürfe ab, zuerst das Waffenstillstandsabkommen gebrochen zu haben. Auslöser der Eskalation war die Verwundung eines thailändischen Soldaten durch eine Landmine, deren Verantwortung umstritten ist.
Das Waffenruheabkommen war erst vor wenigen Wochen auf einem von Donald Trump moderierten Gipfel vereinbart worden. Der US-amerikanische Präsident hat nun signalisiert, wieder in den Konflikt eingreifen zu wollen, um die Parteien zur Deeskalation zu bewegen.