Trump verschiebt Iran-Ultimatum erneut – neue Frist bis 6. April
Der US-Präsident gewährt dem Iran weitere zehn Tage für die Öffnung der Straße von Hormus. Trump verzichtet vorerst auf Angriffe auf iranische Energieanlagen – nach eigener Aussage auf Anfrage Teherans.
Donald Trump hat das Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Meerenge von Hormus erneut verlängert. Die neue Frist läuft nun bis zum 6. April um 20 Uhr Eastern Time. Der US-Präsident kündigte an, zunächst von militärischen Angriffen auf iranische Energieanlagen abzusehen – dies geschehe auf Wunsch der iranischen Regierung selbst.
Bereits zum zweiten Mal verschiebt Trump die Deadline nach hinten. Ursprünglich hatte er dem Iran nur 48 Stunden für die Öffnung der strategisch wichtigen Seestraße gegeben. Trump begründet die Verlängerungen mit laufenden Verhandlungen, die seiner Aussage nach "sehr gut" vorangehen. Der Iran soll einen 15-Punkte-Friedensplan der USA erhalten haben – übermittelt über Pakistan. Teheran habe jedoch bislang Bedingungen an solche Gespräche geknüpft.
Trumps Sondergesandter Steve Witkoff zeigte sich optimistischer als der Präsident selbst. Der Friedensplan habe zu "starken und positiven Signalen" für Verhandlungen geführt. Der Iran hingegen deutet bislang wenig Verhandlungsbereitschaft an. Trump warnte: Scheitern die Gespräche, gebe es "kein Zurück mehr".