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Trump nutzt Taiwan-Waffenverkäufe als Verhandlungsmasse

16. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

US-Präsident Trump will eine Entscheidung über ein 14-Milliarden-Dollar-Waffenpaket für Taiwan bewusst hinauszögern. Er sieht dies als Druckmittel gegen China in kommenden Verhandlungen.

Donald Trump behandelt ausstehende Rüstungslieferungen an Taiwan strategisch: In einem Interview mit Fox News deutete der US-Präsident an, dass er die Entscheidung über ein Waffenpaket im Wert von 14 Milliarden US-Dollar bewusst offenhält. Dies sei ein starker Verhandlungsposten gegenüber Peking, erklärte Trump. Der Kongress hatte das Rüstungsgeschäft bereits im Januar 2025 genehmigt.

Taiwan reagierte mit Besorgnis auf Trumps zögerliche Haltung. Der stellvertretende Außenminister warnte davor, dass Waffenverkäufe ein bewährtes Sicherheitsinstrument seien und im amerikanischen Recht verankert sind. Die Regierung in Taipeh betont gleichzeitig, selbst für ihre Verteidigung verantwortlich zu sein – letztlich müsse das Volk über die eigene Zukunft entscheiden.

Im Hintergrund erhöht China den Druck: Staats- und Parteichef Xi Jinping warnte Trump vor einer Eskalation der Taiwanfrage und deutete auf potenzielle militärische Konsequenzen hin. Trump dagegen versicherte, nicht mit militärischen Maßnahmen Chinas zu rechnen, solange er Präsident sei. Die Insel bleibt damit zwischen Verhandlungstaktik und Sicherheitsinteressen eingeklemmt.

H
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