Tulsi Gabbard: US-Geheimdienstkoordinatorin legt Amt nieder

Tulsi Gabbard: US-Geheimdienstkoordinatorin legt Amt nieder
Tulsi Gabbard, 2025
Tulsi Gabbard, 2025

Tulsi Gabbard, 2025


Foto:

Annabelle Gordon / UPI Photo / IMAGO


Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.



War die Zusammenfassung hilfreich?


Danke für Ihr Feedback!

Tulsi Gabbard tritt als Direktorin der US-Geheimdienste zurück. Das teilte die 45-Jährige in einem an Präsident Donald Trump adressierten Schreiben auf X mit. Als Grund nannte sie eine seltene Form von Knochenkrebs, an der ihr Mann erkrankt ist. Der Rücktritt werde zum 30. Juni wirksam.

In dem Schreiben bedankte sich Gabbard für das Vertrauen und die Möglichkeit, das Amt in den vergangenen anderthalb Jahren zu führen. Sie wolle nun ihrem erkrankten Ehemann Abraham zur Seite stehen.

Trump ‌schrieb auf seiner ​Plattform Truth Social, ‌Gabbard habe »großartige Arbeit« geleistet, doch nun wolle ‌sie ​zu Recht bei ihrem Mann sein und ihm wieder zu Gesundheit verhelfen. Ihr Amt ⁠werde der stellvertretende Geheimdienstkoordinator ​Aaron Lukas kommissarisch ​übernehmen.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

In ihrem Amt übte Gabbard die Oberaufsicht über die 18 US-Geheimdienste aus und informierte Trump regelmäßig über streng vertrauliche Geheimdiensterkenntnisse. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten.

Trumps Entscheidung für Gabbard war damals umstritten. In der Vergangenheit hatte sie sich unter anderem verständnisvoll über Russlands Präsidenten Wladimir Putin geäußert und den USA sowie der Nato mit Blick auf den Krieg in der Ukraine Vorwürfe gemacht. Auch wegen früherer Aussagen zum syrischen Bürgerkrieg stand sie in der Kritik: Gabbard bestritt, dass der gestürzte Machthaber Baschar al-Assad Chemiewaffen eingesetzt habe, und kritisierte die Unterstützung der USA für Gruppen, die gegen Assad kämpfen. 2017 besuchte sie Assad.

Zuletzt gingen die Meinungen Gabbards und Trumps rund um den Irankrieg öffentlich auseinander. So hatte der Präsident betont, dass sie eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Er hatte jedoch auch betont, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre.

Weiterlesen

Weitere Nachrichten

SPD lehnt Kürzungen der Entwicklungshilfe ab

SPD lehnt Kürzungen der Entwicklungshilfe ab

Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login SPIEGEL plus Nur...

mehr lesen
Techno-Pop von Floss: Prickelig in Pink

Techno-Pop von Floss: Prickelig in Pink

Künstlerin Floss: Stilbewusste Pop-Aktivistin Foto: Nikos Karpouzis Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. »Und die Zahnseide nicht vergessen« ist so ein Satz beim dentalen...

mehr lesen
Kevin Warsh: Neuer Fed-Chef im Weißen Haus vereidigt

Kevin Warsh: Neuer Fed-Chef im Weißen Haus vereidigt

Kevin Warsh ist als neuer Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) vereidigt worden. Der 56-Jährige wurde am Freitag im Weißen Haus von US-Präsident Donald Trump für eine vierjährige Amtszeit als Nachfolger von Jerome Powell eingeschworen.Trump sagte bei der...

mehr lesen