Uganda: Macht im Wandel zwischen Präsident und Sohn

Seit vier Jahrzehnten regiert Museveni Uganda mit eiserner Hand. Doch Beobachter fragen sich: Wer hält wirklich die Zügel in der Hand – der alternde Präsident oder der mächtige Armeechef, sein eigener Sohn?
Uganda erlebt eine subtile Verschiebung der Machtverhältnisse. Präsident Museveni, der das Land seit 40 Jahren lenkt, sieht sich zunehmend einer internen Konkurrenz ausgesetzt – aus den eigenen Reihen. Sein Sohn, der als Armeechef fungiert, hat sich eine Position mit erheblichem Einfluss aufgebaut.
Die Frage, wer faktisch das Sagen in dem ostafrikanischen Land hat, wird für politische Beobachter immer drängender. Während Museveni formal an der Spitze steht, deuten verschiedene Entwicklungen darauf hin, dass die reale Machtverteilung komplizierter geworden ist.
Diese innenpolitische Dynamik wirft Fragen über die künftige Stabilität Ugandas auf und zeigt, wie personalisierte Herrschaftssysteme auch zur Fragmentierung von Macht führen können.