+++ Ukraine-Krieg +++: EU bereitet sich offenbar auf mögliche Gespräche mit Putin vor

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Ukraine: Putin nach Kreml-Angaben zu Verhandlungen mit Europäern bereit

Live-Blog Wadephul kündigt europäische Verhandlungsinitiative an +++ Selenskyj: Russische Angriffe trotz Waffenruhe +++ Ukraine erwartet US-Gesandte zu Sommerbegin in Kiew +++ Der Newsblog.
08.05.2026 – 18:04 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Kremlchef Putin: Russland sei offen für einen Dialog mit Europa, werde diesen aber nicht von sich aus anstoßen. Foto: Alexander Kazakov/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa

Ukraine meldet niedrigen Bestand von Flugabwehrraketen

Der Ukraine gehen nach eigenen Angaben wegen der russischen Angriffe im Winter die Flugabwehrraketen aus. Die Abschussanlagen einiger Einheiten seien gelinde gesagt halbleer, zitiert die Nachrichtenagentur Ukrinform den Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat. Wegen Lieferproblemen müsse Kiew seine Verbündeten teils um lediglich fünf bis zehn Raketen für Systeme wie NASAMS und IRIS-T bitten, sagt er. Die Ukraine ist bei der Raketenabwehr stark auf ausländische Systeme angewiesen, die derzeit jedoch auch im Iran-Krieg in großem Umfang eingesetzt werden.

Kreml: Putin zu Verhandlungen mit Europäern bereit

Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben des Kremls zu Verhandlungen mit jedem bereit, auch mit den Europäern. Putin habe wiederholt seine Bereitschaft dazu betont, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland sei offen für einen Dialog mit Europa, werde diesen aber nicht von sich aus anstoßen. Die Zeitung „Financial Times“ hat berichtet, dass sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf etwaige Gespräche vorbereiten.

Wadephul kündigt europäische Verhandlungsinitiative an

Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt eine Verhandlungsinitiative Europas im Ukraine-Krieg an. „Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch“, sagt er der „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht. „Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in Verhandlungen hineinzukommen – mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten.“

Russische Waffenruhe hält nicht an

In der ersten Nacht der von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe hat die Ukraine mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Eines der am stärksten betroffenen Gebiete war das südrussische Rostow, wie auch offizielle Stellen bestätigten. Es ist damit bereits der zweite Versuch einer Waffenruhe, der kurz vor dem Scheitern steht. 

Russland hatte die Feuerpause, die ab Mitternacht gelten sollte, ausgerufen, um die Feierlichkeiten rund um den Tag des Sieges am 9. Mai abzuhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte daraufhin „spiegelbildliche“ Aktionen an. Diese sind nun dem Anschein nach in großem Umfang erfolgt.

Ukraine erwartet US-Gesandte zu Sommerbeginn in Kiew

Die Ukraine erwartet nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Sommerbeginn den Besuch von US-Gesandten in Kiew. Die beiden Regierungen stimmen den Termin für den Besuch ab, erklärt Selenskyj auf der Plattform X. „Wir hoffen, dass wir dieses Mal das Geplante umsetzen und die Diplomatie neu beleben können.“ Es habe tiefgehende Gespräche mit den USA gegeben. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow hält sich derzeit zu Verhandlungen mit Steve Witkoff und Jared Kushner in Miami auf.

Ex-Nato-Chef Rasmussen: Europäisches Verteidigungsbündnis mit Ukraine

Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen fordert ein neues Verteidigungsbündnis europäischer Staaten. „Was wir gerade erleben, ist der Zerfall der Nato“, sagt Rasmussen in einem Interview der „Welt“. Europa müsse daraus Konsequenzen ziehen.

„Wir müssen auf eigenen Füßen stehen und unseren Kontinent selbst verteidigen können.“ Europa brauche neue Verteidigungspläne und neue militärische Fähigkeiten. In die neue Sicherheitsarchitektur solle auch die Ukraine als festes Mitglied eingebunden werden. Man sehe, „wie schnell die Ukraine neue Waffen und Munition entwickelt“, sagt Rasmussen. „Wir brauchen sie als Bollwerk gegen Russland.“ Der 73-Jährige war Nato-Generalsekretär von 2009 bis 2014. Er ist als Berater tätig.

Selenskyj: Russische Angriffe trotz Waffenruhe

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ihre Angriffe in der Nacht zu Freitag fortgesetzt. Dies zeige, dass Russland nicht einmal einen symbolischen Versuch unternommen habe, das Feuer an der Front einzustellen, erklärt Selenskyj. 

Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte am Donnerstag eine Feuerpause vom 8. Mai um Mitternacht bis zum 10. Mai angekündigt. Ursprünglich war dies für den 8. und 9. Mai anberaumt. An diesen Tagen feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland mit einer Militärparade in Moskau. Selenskyj hatte in dieser Woche seinerseits eine unbefristete Waffenruhe ab dem 6. Mai vorgeschlagen. Diese habe Russland verletzt, erklärt er.

„Waffenruhe“ beginnt mit ukrainischen Attacken auf Russland

In der Nacht der von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe hat die Ukraine schwere Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Gebiet gestartet. Es gebe Zerstörungen durch Drohnentrümmer in mehreren Städten der Region Rostow, teilte der Gouverneur des südrussischen Gebiets, Juri Sljussar, bei Telegram mit. Seinen Angaben nach wurden in den Städten Rostow am Don, Taganrog und Bataisk sowie in einem Landkreis Einschläge registriert. Tote und Verletzte gebe es nicht, betonte er. In der Region gab es auch Raketenalarm.

In zahlreichen weiteren russischen Regionen herrschte in der Nacht Luftalarm. Angegriffen wurde dabei laut offiziellen Angaben auch Moskau. Bürgermeister Sergej Sobjanin meldete den Abschuss von 25 Drohnen, die Richtung Hauptstadt geflogen seien. Über Folgen der Attacke wurde zunächst nichts bekannt.

In der Nacht zum Freitag begann hatte eine einseitig von Moskau ausgerufene Waffenruhe begonnen, die zu den Feierlichkeiten rund um den Tag des Sieges am 9. Mai halten und speziell die Militärparade in Moskau schützen soll. Eine zuvor von Kiew verkündete und bereits ab dem 6. Mai geltende Waffenruhe hatte Russland ignoriert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte daraufhin „spiegelbildliche“ Aktionen an.

Russland: Mehr als 50 Drohnen im Anflug auf Moskau abgefangen

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin mehr als 50 Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen. Die Abschüsse erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa 15 Stunden bis in die Nacht, teilt Sobjanin auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Rettungskräfte untersuchen demnach Trümmerteile am Boden. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldet zudem den Abschuss von 95 ukrainischen Drohnen über zentralen und südlichen Regionen des Landes.

Gleichzeitig gilt eine vom Ministerium angekündigte dreitägige Waffenruhe anlässlich der Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Russland hatte erst kürzlich gedroht, auf jeden ukrainischen Angriff während der Feierlichkeiten mit einem massiven Raketenangriff auf Kiew zu reagieren. Die russische Führung hat die traditionelle Siegesparade in diesem Jahr mit Verweis auf die Bedrohungslage bereits verkleinert.

Moskau lädt ausländische Journalisten von Militärparade aus

Kurz vor dem Tag des Sieges und vor dem Hintergrund einer besonders wegen ukrainischer Drohnenangriffe angespannten Lage in Moskau hat Russland ausländische Journalisten von der traditionellen Militärparade auf dem Roten Platz ausgeladen. Nur noch einige russische Medien erhielten Zugang zum Roten Platz, teilte der Kreml der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Zuvor hatte die Präsidialverwaltung noch die Akkreditierung westlicher Journalisten bestätigt und einen schriftlichen Ablaufplan geschickt. Verwiesen wurde auf die Sicherheitslage in der Hauptstadt. Noch im vergangenen Jahr zum 80. Jahrestag war die Weltpresse zugelassen.

EU bereitet sich offenbar auf mögliche Gespräche mit Putin vor

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bereiten sich einem Zeitungsbericht zufolge auf mögliche Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor. EU-Ratspräsident António Costa sehe „Potenzial“ für Verhandlungen mit Putin, 

berichtet die „Financial Times“ 

unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten. Die EU habe dafür die Rückendeckung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, heißt es in dem Bericht weiter.

Selenskyj kritisiert russische Feuerpause als unangebracht

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die von Russland verkündete befristete Feuerpause zu den Gedenkfeiern des Zweiten Weltkriegs als Beweis für die seltsame und unangebrachte Logik der russischen Führung. In seiner abendlichen Videobotschaft erklärt er zudem, die USA könnten den Frieden in Europa am besten wahren, wenn sie wie im Zweiten Weltkrieg eine „gerechte und starke Haltung gegenüber dem Aggressor“ zeigten.

Ukraine schickt Chefunterhändler zu Gesprächen in die USA

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow ist zu Gesprächen mit US-Vertretern in Miami eingetroffen. Er soll die seit Monaten festgefahrenen Friedensverhandlungen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges wieder in Gang bringen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Online-Plattform X mit. Umjerow habe den Auftrag, einen möglichen Gefangenenaustausch zu erörtern und die diplomatischen Bemühungen zu verstärken. „Wir stehen in ständigem Austausch mit der amerikanischen Seite“, erklärte Selenskyj. „Wir arbeiten daran, dass dies dazu beiträgt, einen würdigen Frieden näher zu bringen und die Sicherheit zu garantieren.“

Agentur: Russland kündigt Feuerpause vom 8. bis 10. Mai an

07. Mai (Reuters) – Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine. ZumDas russische Verteidigungsministerium kündigt der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge eine Feuerpause vom 8. bis zum 10. Mai an. Ursprünglich war dies für den 8. Und 9. Mai anberaumt. An diesen Tagen feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland mit einer Militärparade in Moskau. Die Ukraine wirft der Regierung in Moskau vor, die Waffenruhe diene lediglich dem Schutz der Parade vor ukrainischen Drohnenangriffen. Kiew bot stattdessen eine unbefristete Feuerpause ab dem 6. Mai an, was Russland bislang ignoriert.

Ukraine: Russischer Raketenkreuzer beschossen

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben ein russisches Raketenschiff im Kaspischen Meer beschossen. Getroffen worden sei eine Korvette der Karakurt-Klasse, die auch Marschflugkörper vom Typ Kalibr abschießen könne, teilte der Generalstab in Kiew auf Facebook mit. 

Das Ausmaß der Beschädigungen sei noch unklar. Dazu stellte das Militär eine Wärmebildaufnahme des Schiffs, das wohl von der angreifenden Drohne stammt. Standort der Korvette war demnach die Großstadt Kaspijsk in der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus. Unabhängig können die Angaben nicht überprüft werden.

Selenskyj: Heute Gespräche mit US-Vertretern

Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat Kiew neue Gespräche mit den USA angekündigt. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, werde an diesem Donnerstag amerikanische Vertreter treffen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj in Online-Medien mit. Damit solle der diplomatische Prozess gestärkt werden, sagte Selenskyj. Bei dem Treffen geht es demnach um die mögliche Freilassung von Gefangenen auf beiden Seiten und die Zusammenarbeit von Kiew und Washington bei Sicherheitsfragen.

Putin hält Rede am Samstag bei Militärparade in Moskau

Der russische Präsident Wladimir Putin hält bei der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau am Samstag anlässlich des Sieges im Zweiten Weltkrieg eine Rede. Im Anschluss sind bilaterale Treffen geplant, unter anderem mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico, dem malaysischen König Sultan Ibrahim und dem laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith, teilt Kreml-Berater Juri Uschakow mit. Wegen der Gefahr eines ukrainischen Angriffs auf die Feierlichkeiten gelten verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für Putin.

Kreml reagiert nicht auf Selenskyjs Angebot einer Waffenruhe

Die vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj annoncierte Waffenruhe ab dem 6. Mai hat der Kreml eigenen Angaben nach keine Beachtung geschenkt. 

„Es gab keine Reaktion der russischen Seite darauf“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Frage, wie Moskau auf Kiews Ankündigung einer Feuerpause reagiert habe.

Zugleich sagte Peskow, dass Russland an dem eigenen Termin für eine Feuerpause festhalte. Diese soll demnach am 8. und 9. Mai gelten. Damit würde sie den Zeitraum zu den Feiern um den Jahrestag des sowjetischen Sieges im Zweiten Weltkrieg und insbesondere die in Moskau geplante Militärparade auf dem Roten Platz abdecken. 

Ukrainischer Chefunterhändler zu Gesprächen in Miami

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow ist Insiderangaben zufolge in Miami zu Gesprächen mit US-Vertretern über ein Ende des Krieges eingetroffen. Dies sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. 

Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Putin am 9. Mai

Russland hat die Sicherheitsvorkehrungen für Präsident Wladimir Putin vor den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland am Samstag verschärft. Grund sei eine terroristische Bedrohung durch die Ukraine, teilte das Präsidialamt in Moskau am Donnerstag mit.

Bereits in der vergangenen Woche wurde angekündigt, dass die Parade aus Sicherheitsgründen in diesem Jahr in verkleinerter Form und ohne die übliche Präsentation von Panzern und Raketen abgehalten wird. Die Behörden in Moskau sind in höchster Alarmbereitschaft, nachdem es zuletzt vermehrt zu Drohnenangriffen gekommen war.

Am Montag schlug eine Drohne in ein Hochhaus im Südwesten der Hauptstadt ein. Am Donnerstag erklärte Russland, die Luftverteidigung habe 32 auf Moskau zusteuernde Drohnen zerstört. 

Russland: Mehr als 30 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört

Kurz vor den Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai hat die russische Luftabwehr nach Regierungsangaben am Donnerstag 32 auf Moskau zusteuernde Drohnen zerstört. 

Die Angriffe seien seit Mitternacht abgewehrt worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Russland hatte erst kürzlich gedroht, auf jeden ukrainischen Angriff während der Feierlichkeiten zum Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg mit einem massiven Raketenangriff auf Kiew zu reagieren.

Die russische Führung hat die traditionelle Siegesparade in diesem Jahr mit Verweis auf die Bedrohungslage bereits verkleinert.

Russland fliegt Luftangriffe trotz Waffenruhe

Die russische Armee greift die Ukraine nach Angaben des Kiewer Militärs weiter mit Kampfdrohnen an. Die ukrainische Luftwaffe warnte in den Vormittagsstunden vor feindlichen Drohnen über den Gebieten Odessa, Cherson und Mykolajiw im Süden sowie über Sumy im Norden. Außerdem sei eine ballistische Rakete auf die Industriestadt Dnipro abgefeuert worden. 

Der dortige Militärgouverneur Olexander Hanscha berichtete auf Telegram von einem Brand und Schäden an einem Lebensmittelbetrieb. Russland ignorierte damit weiterhin eine von der Ukraine einseitig ausgerufene Waffenruhe seit Mittwoch. Allerdings hat auch die ukrainische Armee in der Nacht auf Donnerstag Russland wieder mit einer großen Zahl an Drohnen attackiert.

Russland fordert Ausländer zur Ausreise aus Kiew auf

Russland hat ausländische Regierungen und Organisationen aufgefordert, Diplomaten und Staatsbürger aus Kiew in Sicherheit zu bringen. Hintergrund ist die Drohung Moskaus, auf mögliche ukrainische Angriffe während der Feierlichkeiten zum 9. Mai mit Gegenschlägen zu reagieren. Dabei sprach das Außenministerium ausdrücklich auch von Angriffen auf sogenannte „Entscheidungszentren“ in der ukrainischen Hauptstadt.

Die Warnung fällt in eine Phase neuer Spannungen über mögliche Feuerpausen. Kremlchef Wladimir Putin hatte einseitig eine Waffenruhe für den 8. und 9. Mai angekündigt. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bot stattdessen eine frühere Feuerpause an, warf Moskau jedoch vor, diese Chance mit weiteren Drohnen- und Raketenangriffen selbst zunichtegemacht zu haben.

Lettland: Russische Drohnen abgestürzt – Öllager in Grenzstadt getroffen

In Lettland sind nach Angaben der Armee des Landes zwei aus Russland kommende Drohnen abgestürzt. Eine der Drohnen sei in ein Öllager in einer Stadt nahe der russischen Grenze gestürzt, meldet der nationale Rundfunk LSM unter Berufung auf die Polizei und den Rettungsdienst. Einheiten der Streitkräfte, der Polizei sowie des Rettungsdienstes seien am Absturzort, teilt die Armee mit.

Vier Tote nach russischen Drohnenangriffen auf Sumy

Die Behörden der nordostukrainischen Region Sumy melden vier Tote bei russischen Drohnenangriffen. Unter den Opfern seien zwei Mitarbeiterinnen eines Kindergartens. Kinder hätten sich zum Zeitpunkt des Angriffs jedoch nicht in dem Gebäude befunden. Eine weitere Person sei ums Leben gekommen, als ein Wohnhaus von einer Drohne getroffen wurde. 

Ein Mann sei durch eine Mine getötet worden, die mutmaßlich von russischen Streitkräften abgeworfen wurde. Auch in Großstädten wie Charkiw, Krywyj Rih und Saporischschja seien bei Luftangriffen private Gebäude und Infrastruktur beschädigt worden. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte auf der Plattform X, dies zeige, dass Russland den Frieden ablehne. „Putin geht es nur um Militärparaden, nicht um Menschenleben.“

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