Ukraine: Sicherheitskräfte in Moskau in erhöhter Alarmbereitschaft
Moskau: Hohe Sicherheitsvorkehrungen in der russischen Hauptstadt. Foto: REUTERS
Sechs Tote und knapp vier Dutzend Verletzte bei russischen Angriffen
Ein russischer Großangriff mit Drohnen und Raketen hat nach ukrainischen Angaben 6 Menschen das Leben gekostet und mindestens 46 verletzt. Russland habe in der Nacht zu Dienstag fast 400 Langstreckendrohnen auf zivile Gebiete abgefeuert, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Außerdem starteten russische Streitkräfte 23 Marschflugkörper und 7 ballistische Raketen, die mindestens zehn Orte trafen. Den Angaben zufolge war es der größte Angriff seit Wochen.
Bei Tageslicht gingen die Attacken der Ukraine zufolge weiter. Schwärme von Drohnen des iranischen Typs Schahed hätten mindestens sieben Städte getroffen, darunter die Hauptstadt Kiew, erklärte Außenminister Andrij Sybiha im Kurznachrichtendienst X.
Libyen: Abschleppen russischen Gastankers vorbereitet
Spezialisierte Teams haben das führerlos im Mittelmeer treibende russische Gastankschiff „Arctic Metagaz“ erreicht und gesichert. Das teilte das libysche Verteidigungsministerium mit. Es sei ein Seil festgemacht worden, um das Abschleppen des rund 280 Meter langen Schiffs vorzubereiten und ein weiteres Abdriften zu verhindern. Am Wochenende hatte der libysche Staatskonzern National Oil Corporation mitgeteilt, dafür eine Spezialfirma beauftragt zu haben.
Die „Arctic Mategaz“ war Anfang März vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben. Kiew hat den Vorfall offiziell nicht kommentiert. Die 30 Mann starke Besatzung ist gerettet worden. Die libysche Küstenwache hatte zunächst berichtet, das Schiff sei untergegangen. Dann tauchten aber Fotos auf, die die „Arctic Metagaz“ mit erheblicher Schlagseite zeigen.
Ukraine: Fast 950 russische Drohnen seit Montagabend
Russland hat die Ukraine nach Angaben der dortigen Luftwaffe seit Montagabend mit 948 Drohnen angegriffen. Tagsüber seien es 556 gewesen, von denen die ukrainische Flugabwehr 541 abgefangen habe, heißt es weiter.
Russland und Ukraine melden Tote bei Drohnenangriffen
In Russland und der Ukraine gibt es nach offiziellen Angaben bei gegenseitigen Drohnenangriffen Tote und Verletzte. In der russischen Region Kursk werden demnach bei einer ukrainischen Attacke ein Mensch getötet und 13 weitere verletzt, während in der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk bei einem russischen Angriffen zwei Menschen sterben und vier weitere verletzt werden. Dies geben die jeweiligen regionalen Gouverneure bekannt.
Ukraine: Russische Drohnen treffen Unesco-Welterbe in Lwiw – Viele Verletzte
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die westukrainische Stadt Lwiw wird ukrainischen Angaben zufolge die zum Unesco-Welterbe gehörende St.-Andreas-Kirche aus dem 17. Jahrhundert getroffen. Russland greife am helllichten Tag ein belebtes Stadtzentrum an, erklärt Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf der Kurznachrichtenplattform X. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Bei der für die Tageszeit ungewöhnlichen Attacke sind mehrere Menschen nach Behördenangaben verletzt worden. Bürgermeister Andrij Sadowyj zufolge werden 17 Menschen in Krankenhäusern der Stadt behandelt.
Mutmaßliche Russland-Spione in NRW und Spanien festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat in Nordrhein-Westfalen und Spanien zwei Menschen festnehmen lassen, die für einen russischen Geheimdienst spioniert haben sollen. Ziel war den Angaben nach ein Mann aus Deutschland, der Drohnen und dazugehörige Bauteile in die Ukraine liefert.
EU verschiebt Verbotsplan für russische Ölimporte
Nach Beginn des Iran-Kriegs verschiebt die EU-Kommission die Präsentation von Plänen für ein vollständiges und dauerhaftes Verbot von russischen Ölimporten. Die ursprünglich für den 15. April geplante Vorlage wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie aus einer Terminübersicht zu geplanten Initiativen der Brüsseler Behörde hervorgeht. Wann die Maßnahmen stattdessen vorgestellt werden sollten, ließ eine Sprecherin auf Nachfrage offen. Auch Gründe für die Verschiebung nannte sie nicht.
Denkbar ist, dass die Situation auf dem weltweiten Ölmarkt oder auch die Kritik des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban eine Rolle spielen. Bis zuletzt bezogen noch Ungarn und die Slowakei Öl aus Russland. 2022 hatte die EU ein weitgehendes Einfuhrverbot beschlossen, allerdings mit entsprechenden Ausnahmen.
Russland: Haben 400 Drohnen auf Ukraine gefeuert
Russland hat die Ukraine nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit mehr als 400 Drohnen angegriffen. Die Attacke habe tagsüber stattgefunden, sagte ein Luftwaffensprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Russland greift die Ukraine normalerweise nachts mit Drohnen an. Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, die ukrainische Flugabwehr bekämpfe Ziele nahe der Hauptstadt Kiew sowie in der Region um Lemberg. In der westukrainischen Stadt traf nach Angaben der Verwaltung eine Drohne ein Wohnhaus im historischen Zentrum und verletzte dabei zwei Menschen.
Folge des Iran-Kriegs: Hoher Ölpreis entlastet Russlands Staatskasse
Der hohe Ölpreis infolge des Iran-Kriegs verschafft der russischen Regierung eine Atempause bei der geplanten Stärkung der Finanzreserven. Die Pläne, mehr Geld in den Nationalen Wohlstandsfonds zu leiten, werden verschoben, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Dienstag dazu, die Regierung erörtere diese Fragen in den laufenden Wirtschaftssitzungen. An Entscheidungen werde noch gearbeitet.
Kiew: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Häuser
Bei russischen Luftangriffen in der Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens vier Menschen getötet worden. Es gebe Dutzende Verletzte, darunter auch Kinder. „Insgesamt waren es über 390 Angriffsdrohnen und 34 Raketen verschiedener Typen – ballistische und Marschflugkörper – und Gleitbomben“, teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Es seien Schäden in elf Gebieten und zahlreiche Verletzte gemeldet worden.
In Saporischschja, Poltawa und Dnipro wurden laut Behörden Hochhäuser beschädigt; es kam demnach zu Bränden. Im Gebiet Charkiw im Osten des Landes starb ein 61 Jahre alter Passagier in einem Zug, der von einer Drohne getroffen wurde. In Dnipro wurden in einem 14-stöckigen Hochhaus nach einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt.
Bundeswehr zieht Eurofighter aus Polen ab
Die Luftwaffe hat den Einsatz mehrerer Kampfflugzeuge in Polen zum verstärkten Schutz der Nato-Ostflanke beendet. Die Mission der Eurofighter auf dem polnischen Militärflugplatz in Malbork sei beendet, teilte das Oberkommando der polnischen Streitkräfte auf X mit. „Ihre Anwesenheit war eine äußerst wichtige Geste der Zusammenarbeit im Rahmen der kollektiven Verteidigung“, hieß es.
Litauen: Abgestürzte Drohne stammte aus Ukraine
Bei einem im Südosten des baltischen EU- und Nato-Mitglieds Litauen abgestürzten Flugobjekt handelt es sich nach Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Regierungschefin Inga Ruginiene teilte mit, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. „Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte“, sagte sie nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Vilnius.
Die Drohne war in der Nacht zu Montag im Bezirk Varena nahe der Grenze zu Belarus in den litauischen Luftraum eingedrungen und auf einem zugefrorenen See abgestürzt. Sie war weder von Militärradargeräten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera, die der litauische Rundfunk veröffentlichte und die den Vorfall zeigen sollen, sind eine Explosion und brennende Trümmer zu sehen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Ukraine meldet russische Angriffe mit über 400 Drohnen und Raketen
Die Ukraine ist nach Angaben ihrer Luftwaffe in der Nacht mit 392 Drohnen und 34 Raketen aus Russland angegriffen worden. Der Flugabwehr sei es gelungen, 25 Raketen und 365 Drohnen abzuschießen oder zu „neutralisieren“. Weitere Angaben liegen zunächst nicht vor.
RIA: Sicherheitskräfte in Moskau in erhöhter Alarmbereitschaft
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB, die Polizei und die Nationalgarde in Moskau sind in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA berichtet. Grund seien Hinweise, wonach die Ukraine Sabotageakte und Angriffe auf Regierungsvertreter, Angehörige des Verteidigungsministeriums und Polizisten plane. In dem seit vier Jahren andauernden Krieg haben beide Seiten immer wieder Ziele weit hinter der Front angegriffen. Dabei setzten sie Drohnen und Sabotageeinheiten ein, um Menschen zu töten und kritische Infrastruktur zu attackieren.
Kiew fordert Waffen für Angriffe auf russische Drohnenfabriken
Die Ukraine hat russische Produktionsstätten für Drohnen als legitime militärische Ziele bezeichnet und den Westen zur Lieferung weitreichender Waffen aufgefordert. Russlands Lieferung modernisierter Drohnen an den Iran mache Moskau zu Teherans wichtigstem Komplizen im Krieg, sagte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Melnyk am Montag vor dem Weltsicherheitsrat. Die Lieferungen modernisierter Versionen der iranischen Schahed-Drohnen an Teheran stellten eine beispiellose Eskalation dar, die es dem Iran ermögliche, Golfstaaten und US-Streitkräfte in der Region über längere Zeit anzugreifen.
Selenskyj: Russland will Belarus für Drohnenangriffe nutzen
Russland will nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Angriffe auf sein Land von Belarus aus steuern. Vier Bodenstationen für russische Langstreckendrohnen würden in dem an Russland und die Ukraine angrenzenden Land errichtet, erklärt Selenskyj unter Berufung auf den Militärgeheimdienst in Kiew. Er kündigte an, die Ukraine werde „spürbar“ reagieren. Das Außenministerium in Minsk nimmt zu den Vorwürfen zunächst nicht Stellung.
Selenskyj warnt vor massivem russischen Angriff
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Großangriff auf sein Land. Geheimdienstinformationen deuteten darauf hin, dass Russland einen massiven Schlag vorbereite, sagt er in seiner abendlichen Videobotschaft. Die Bevölkerung solle auf Luftalarm achten, entsprechende Befehle an die Flugabwehr seien bereits erteilt worden. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Russland verschiebt wegen hohem Ölpreis wohl Aufbau von Rücklagen
Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Anstieg der Ölpreise ermöglicht es der russischen Regierung Insidern zufolge, Pläne zur Aufstockung ihrer langfristigen Finanzreserven zu verschieben. Dadurch werde der Druck auf die kurzfristigen Finanzen gelindert, sagen drei mit den Beratungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Während die russische Wirtschaft unter den Kosten des Krieges in der Ukraine und den internationalen Sanktionen leidet, profitiert sie als eine der wenigen weltweit von dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Die internationalen Ölpreise notierten zuletzt bei etwa 100 Dollar pro Barrel, nach rund 70 Dollar vor Kriegsbeginn Ende Februar. Auch die Erdgaspreise ziehen an. Berechnungen von Reuters zufolge dürften die russischen Öl- und Gaseinnahmen im April im Vergleich zum März um 70 Prozent steigen.
Drohne stürzt nahe belarussischer Grenze in Litauen ab
Im Südosten des EU- und Nato-Mitglieds Litauen ist ein unbekanntes Flugobjekt in den litauischen Luftraum geflogen und nahe dem Lavysas-See abgestürzt. Der Vorfall im Bezirk Varena nahe der Grenze zu Belarus werde untersucht, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius mit. Bei dem Objekt, das in der Nacht zu Montag in den Luftraum eingedrungen war, soll es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Drohne handeln.
Nach Angaben der Behörden sind Trümmerteile am Absturzort sichtbar. Polizei und Feuerwehr seien vor Ort, ein Hubschrauber der Luftwaffe werde zur Luftüberwachung eingesetzt. Für die Anwohner besteht keine Gefahr, hieß es in der Mitteilung. Regierungschefin Inga Ruginiene berief für Dienstag eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein.
In einem vom litauischen Rundfunk veröffentlichten Video einer Überwachungskamera, das den Vorfall zeigen soll, ist das surrende Geräusch eines fliegenden Objekts zu hören. Wenig später ertönt in der Aufnahme eine Explosion, Flammen erhellen den Horizont, und brennende Trümmer des am Nachthimmel nicht sichtbaren Objekts fallen herab. Auch Anwohner berichteten litauischen Medien zufolge ähnliches.
Berlin fordert von Ungarn Aufklärung zu Russland-Vorwürfen
Die Bundesregierung fordert von der ungarischen Regierung eine Klärung der Vorwürfe, sie habe EU-interne Informationen an Russland weitergegeben. „Die Vorwürfe, die da aufgestellt werden, sind sehr, sehr schwerwiegend“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Die Beratungen im Kreis der EU und der EU-Außenminister seien vertraulich und beruhten auf jenen Prinzipien, auf denen die Union basiere. Dazu gehöre im Besonderen der Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit.
Diese Grundsätze seien nicht verhandelbar, sagte der Sprecher weiter. Klar sei, dass kein Mitgliedstaat den Grundsätzen der EU zuwiderhandeln dürfe.
Eine Verletzung dieser Grundsätze werden wir auch nicht hinnehmen. Es ist jetzt an der ungarischen Regierung, sich dazu zu verhalten.
Sprecher des Auswärtigen Amts
Mit Blick auf einen
X-Post des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto
fügte der Sprecher des deutschen Außenministeriums hinzu: „Ich will hier ganz klar sagen, dass die Vorwürfe, wie sie jetzt im Raum stehen, sich mit Sicherheit nicht mit einem X-Post aus der Welt schaffen lassen.“ Szijjarto hatte am Sonntag in einer Reaktion auf einen entsprechenden Post von Polens Regierungschef Donald Tusk von „Lügen und fake news“ geschrieben.
Russische Ölraffinerie nach Drohnenangriff offenbar lahmgelegt
Die russische Ölraffinerie Saratow steht Insidern zufolge seit einem Drohnenangriff am Samstag still. Die Rohöldestillationsanlage mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Tag sei außer Betrieb, sagen mit dem Vorgang vertraute Personen. Das ukrainische Militär gibt an, die Anlage des Rosneft-Konzerns getroffen zu haben. Der Gouverneur von Saratow, Roman Busargin, spricht von Treffern an der zivilen Infrastruktur, nennt jedoch keine Details. Rosneft äußert sich zunächst nicht dazu. An der internationalen Rohstoffbörse in St. Petersburg gibt es aktuell keine Angebote für Ölprodukte aus der Raffinerie. Saratow steht für 2,2 Prozent der gesamten russischen Ölverarbeitung.
Russland plant Drohnen-Kontrollstationen in Belarus
Russland plant dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vier Bodenkontrollstationen für Langstrecken-Angriffsdrohnen in Belarus. Er beruft sich dabei auf den Militärgeheimdienst seines Landes. Selenskyj habe den Geheimdienstchef angewiesen, die Partner der Ukraine über diese Pläne zu informieren. Er warnt seit Monaten vor einer stärkeren Verwicklung von Belarus in den Ukrainekrieg.
Trump erwägt Einladung von Lukaschenko ins Weiße Haus
US-Präsident Donald Trump denkt darüber nach, den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko ins Weiße Haus oder in sein Anwesen in Mar-a-Lago einzuladen. Trumps Sondergesandter für Belarus, John Coale, bestätigte entsprechende interne Gespräche gegenüber der
. Endgültig entschieden sei aber nichts. Am Freitag hatte Lukaschenko gesagt, Trump habe ihn nach Mar-a-Lago eingeladen, um über eine „wichtige Angelegenheit“ zu sprechen.
Kiew: Russland verliert bei Sturmversuchen Tausende Soldaten
Die russische Frühjahrsoffensive im Ukraine-Krieg hat nach Angaben aus Kiew mit hohen Verlusten für Moskau begonnen. „Innerhalb von vier Tagen intensiver Sturmversuche hat der Feind mehr als 6090 Soldaten als Gefallene oder Verletzte verloren“, teilte der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Olxander Syrskyj, bei Facebook mit. Im Verlauf der vergangenen Woche seien es sogar mehr als 8700 Tote und Schwerverletzte auf russischer Seite gewesen. Durchbrüche an der Front habe es hingegen nicht gegeben, schrieb er. Unabhängig überprüfbar sind die Angaben nicht.
In den vergangenen Tagen hatten Militärbeobachter eine Aktivierung der russischen Einheiten registriert. Moskaus Truppen versuchen, die besseren Witterungsverhältnisse und das Ende der Schlammperiode für eine Ausweitung ihrer Angriffe zu nutzen. Allerdings kursieren im Internet bereits zahlreiche Videos von zerschlagenen Militärkolonnen, deren Vormarsch von Drohnen gestoppt wurde.
Das russische Verteidigungsministerium seinerseits meldete die Eroberung von zwei weiteren Ortschaften im Gebiet Donezk. Nach Darstellung Moskaus verbessern die russischen Truppen ständig ihre Stellungen im Osten der Ukraine.
Putin räumt Wirtschaftseinbruch zu Jahresbeginn ein
Russlands Wirtschaft ist nach vier Jahren Krieg offiziellen Angaben zufolge ins Minus gerutscht. „Im Januar dieses Jahres ist Russlands Bruttoinlandsprodukt 2,1 Prozent niedriger gewesen als vor einem Jahr“, sagte Präsident Wladimir Putin bei einer Regierungssitzung. Gleichzeitig sei die Industrieproduktion um 0,8 Prozent zurückgegangen. Während er dies mit der größeren Anzahl an Feiertagen in diesem Jahr gegenüber 2025 erklärte, forderte er zugleich von der Regierung entschiedene Maßnahmen, um „auf den Pfad nachhaltigen Wachstums zurückzukehren“.
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