Selenskyj bittet USA um Vermittlung für Waffenruhe
Der ukrainische Präsident plant ein Videogespräch mit US-Vertretern. Er möchte Washington bitten, Russland ein Angebot für eine begrenzte Waffenruhe bei Energieinfrastruktur-Angriffen zu überbringen.
Bei einem geplanten Online-Gespräch mit amerikanischen Vertretern am Mittwoch will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die USA um eine wichtige Vermittlung bitten. Es geht um ein Angebot für eine Waffenruhe, die speziell Angriffe auf die Energieinfrastruktur beider Seiten betreffen würde.
Teilnehmer des Gesprächs sollen neben Selenskyj auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Senator Lindsey Graham sein. Auf ukrainischer Seite ist zudem Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, vorgesehen. Selenskyj betonte, dass die Ukraine im Falle einer Ablehnung durch Moskau ihre Angriffsoperationen gegen russische Infrastruktur fortsetzen würde.
Der ukrainische Präsident signalisierte bereits grundsätzliche Bereitschaft zu einer solchen Waffenruhe über die Ostertage. Parallel erhält die Ukraine nach Selenskyjs Aussagen von einigen Verbündeten Signale, die eigenen Angriffe auf den russischen Ölsektor zu reduzieren. Moskau reagierte bislang skeptisch auf ähnliche Vorschläge und fordert stattdessen ein umfassendes Friedensabkommen.