+++ Ukraine-Krieg +++: Ukraine-Verhandlungen am zweiten Tag auch über Gebietsfragen

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Ukraine-Krieg: Witkoff: Weitere Ukraine-Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi geplant

Live-BlogVerhandlungen in Abu Dhabi vorerst ohne konkrete Ergebnisse beendet +++ Fast 6000 Gebäude in Kiew nach russischen Angriffen ohne Heizung +++ Der Newsblog. 25.01.2026 – 01:51 Uhr
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Rustem Umerov (l.), ukrainischer Minister für Nationale Sicherheit, und Steve Witkoff, US-Sonderbeauftragter: Bei den Verhandlungen sollte ein Weg zur Beendigung des Krieges gefunden werden. Foto: via REUTERS

Witkoff: Weitere Ukraine-Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi geplant

In der kommenden Woche sind nach US-Angaben weitere Gespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant. Zu den am vergangenen Freitag und Samstag abgehaltenen trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington schrieb der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X, diese seien „sehr konstruktiv“ gewesen. Es seien Pläne gemacht worden, „die Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi fortzusetzen.“

Bei den Verhandlungen geht es darum, einen Weg zur Beendigung des von Kremlchef Wladimir Putin im Februar 2022 befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu finden. Russland fordert von der Ukraine für ein Ende der Gewalt die Abtretung von Gebieten sowie den Verzicht auf einen Nato-Beitritt und eine schlagkräftige Armee. Vor allem einen weiteren Rückzug aus den bislang nicht von russischen Militärs besetzten Gebieten hat die Ukraine abgelehnt. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen.

Behörden melden Raketenangriff auf russische Grenzregion

Die westrussische Großstadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine ist nach Behördenangaben von einem schweren Raketenangriff getroffen worden. „Unseren Informationen nach war es der massivste Raketenbeschuss Belgorods (seit Kriegsbeginn)“, schrieb der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, bei Telegram. Demnach wurden Energieanlagen getroffen. Tote und Verletzte habe es ersten Informationen nach aber nicht gegeben, fügte er hinzu.

Russland beschießt seit Kriegsbeginn systematisch die Infrastruktur der benachbarten Ukraine. Das Energienetz dort ist inzwischen so geschwächt, dass vielerorts die Menschen täglich stundenlang ohne Strom und Heizung auskommen müssen. Aber auch die Russen selbst spüren zunehmend die Folgen des Kriegs. Belgorod ist in Russland eine der am stärksten betroffenen Regionen. Wegen ukrainischer Angriffe ist dort ebenfalls die Stromversorgung eingeschränkt.

Verhandlungen in Abu Dhabi vorerst beendet

Der zweite Verhandlungstag bei den trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington über eine Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine ist beendet. Die Delegationen seien in ihre Hotels zurückgekehrt, eine Fortsetzung heute sei nicht mehr geplant, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Verhandlungskreise. Konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt.

Bei den Verhandlungen geht es darum, einen Weg zur Beendigung des von Kremlchef Wladimir Putin im Februar 2022 befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu finden. Russland fordert von der Ukraine für ein Ende der Gewalt die Abtretung von Gebieten sowie den Verzicht auf die Nato und eine schlagkräftige Armee. Vor allem einen weiteren Rückzug aus den bislang nicht von russischen Militärs besetzten Gebieten hat die Ukraine abgelehnt. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen.

Nach aus Verhandlungskreisen durchdringenden Informationen sind beide Kriegsparteien grundsätzlich mit dem Verlauf der Gespräche zufrieden. Es gebe Resultate, doch diese würden von den Verantwortlichen daheim verkündet, zitierte Tass ein Mitglied der russischen Verhandlungsdelegation. Die Ukraine habe die Verhandlungen ebenfalls als „positiv“ und „konstruktiv“ bewertet, schrieb der politische Beobachter von Axios, Barak Ravid, auf X. Demnach sollen die Gespräche bereits in der nächsten Woche fortgesetzt werden.

Selenskyj nach Abu-Dhabi-Treffen: Baldige Folgegespräche möglich 

Nach den trilateralen Verhandlungen der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi hält der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Folgetreffen in der kommenden Woche für möglich. Die Gespräche seien konstruktiv gewesen, und die Ukraine sei zu weiteren Gesprächen bereit, sagt Selenskyj. Militärvertreter hätten eine Liste von Themen für eine mögliche nächste Begegnung identifiziert. Zudem habe die US-Seite Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Krieges zu formalisieren.

VAE: Russland-Ukraine-Gespräche liefen konstruktiv

Die Gespräche Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in einer „konstruktiven und positiven Atmosphäre“ stattgefunden. Ein Regierungssprecher teilt mit, der direkte Austausch habe sich auf noch offene Punkte des von den USA vorgeschlagenen Friedensplans konzentriert. Das russische Außenministerium erklärt unterdessen mit Blick auf mögliche weitere Treffen in Istanbul, Moskau bleibe offen für eine Fortsetzung des Dialogs. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA.

Ukraine-Verhandlungen am zweiten Tag auch über Gebietsfragen

Die Verhandlungen über eine Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine haben nach Medieninformationen am zweiten Tag auch mit Gesprächen über das heikle Thema Gebietsabtretungen begonnen. Mehrere Dokumente würden studiert und erörtert, hieß es der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge aus russischen Delegationskreisen. 

Das Thema Gebietsabtretungen ist eins der heikelsten bei den Gesprächen über einen Frieden. Russland fordert neben den ohnehin schon besetzten Gebieten im Osten der Ukraine weitere Landstriche, konkret die auch nach knapp vier Jahren noch nicht eroberten Reste des Gebietes Donezk, für sich ein. Die Ukraine wiederum lehnt einen einseitigen Rückzug aus der Region ab.

Russland: Haben weiteren Ort in Region Charkiw eingenommen

Russland hat nach eigenen Angaben das Dorf Staryzja in der nordostukrainischen Region Charkiw eingenommen. Zudem hätten die Truppen in der Nacht ukrainische Drohnenstellungen und Energieanlagen angegriffen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Selenskyj pocht auf Umsetzung von Trump-Absprachen zur Luftabwehr

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert nach den schweren russischen Angriffen auf Energieanlagen die vollständige Umsetzung der mit US-Präsident Donald Trump getroffenen Absprachen zur Luftabwehr. 

Die in Davos vereinbarten Maßnahmen müssten „vollständig umgesetzt“ werden, sagt Selenskyj. Er und Trump hatten sich am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum getroffen und über Unterstützung bei der Luftabwehr gesprochen, ohne jedoch Details zu nennen.

Ukraine: Fast 6000 Gebäude in Kiew ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem russischen Angriff in der Nacht fast 6000 Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Dies teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Die Außentemperatur liegt am Morgen bei minus 12 Grad.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko Reuters

Ukraine: Russland startet Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew und Charkiw – 13 Verletzte

Bei russischen Angriffen auf die beiden größten Städte der Ukraine sind am Samstag Behördenangaben zufolge 13 Menschen verletzt worden. In der Hauptstadt Kiew wurden zwei Menschen schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte. „Kiew steht unter massivem feindlichen Beschuss“, schrieb Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. 

Tymur Tkachenko, Chef der Kiewer Militärverwaltung, berichtete von Drohnenangriffen in mindestens drei Stadtteilen, die an mindestens zwei Orten Brände auslösten. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, bei dem Angriff auf die Hauptstadt seien sowohl Drohnen als auch Raketen eingesetzt worden. In der nordostukrainischen Stadt Charkiw wurden den Behörden zufolge elf Menschen verletzt. 

Ukraine: Erneut russischer Luftangriff auf Kiew

Während die Gespräche der Ukraine mit den USA und Russland in Abu Dhabi weitergehen, hat es in der Nacht nach ukrainischen Angaben einen erneuten russischen Luftangriff auf Kiew gegeben. Drohnen greifen die Stadt weiterhin an, teilte der Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, mit. Es bestehe zudem die Gefahr von russischen Raketenangriffen. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Tkatschenko zufolge ist nach einem Einschlag in einem Stadtbezirk ein Feuer ausgebrochen.

Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi unterbrochen

Der erste Tag der von den USA vermittelten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi ist einem Insider zufolge beendet. Weitere Einzelheiten nennt die mit der Angelegenheit vertraute Person nicht. Die Verhandlungen sollen am Samstag fortgesetzt werden.

Selenskyj kündigt weitere Ukraine-Gespräche für Samstag an

Nach dem Auftakt der ersten direkten Gespräche zwischen Ukrainern und Russen über eine Beendigung ihres Krieges hat Kiews Präsident Wolodymyr Selenskyj für diesen Samstag weitere Verhandlungen angekündigt. „Das ist wichtig, denn solche trilateralen Treffen gab es schon lange nicht mehr“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Es sei noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu dem Treffen in Abu Dhabi zu ziehen. Vor allem müsse Russland, das den Angriff begonnen habe, bereit sein, den Krieg zu beenden.

Ukrainischer Präsident Selenskyj dpa

„Fast stündlich erhalte ich Berichte von den ukrainischen Vertretern – sie befinden sich derzeit in den Emiraten, wo heute ukrainische, amerikanische und russische Delegationen zu Gesprächen zusammengekommen sind“, sagte Selenskyj. Gesprochen werde über die Bedingungen für ein Ende des Krieges. Er stehe in ständigem Kontakt mit der Delegation unter Leitung von Chefunterhändler Rustem Umjerow, sagte Selenskyj.

Russische Staatsmedien berichteten von Verhandlungen unter kompletter Abschottung von der Öffentlichkeit. Den Beginn der Gespräche hatte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gemeldet. Nach Angaben der russischen Staatsagentur Tass, die sich auf Verhandlungskreise berief, ging es auch um die Schaffung von Pufferzonen für den Fall eines Waffenstillstandes.

Frankreich leitet mutmaßlichen russischen „Schatten“-Tanker nach Marseille um

Die französische Marine hat den festgesetzten Öltanker „Grinch“ in den Hafen von Marseille umgeleitet. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Ermittlerkreisen. Die Marine hatte das Schiff unter dem Verdacht abgefangen, zur sogenannten Schattenflotte zu gehören, die Russland trotz Sanktionen den Export von Öl ermöglicht. Das Schiff soll zudem unter falscher Flagge gefahren sein.

Der Zugriff erfolgte auf hoher See im westlichen Mittelmeer, wie die französische Seepolizei am Donnerstag mitteilte. Das Schiff, das Anfang Januar den russischen Hafen Murmansk verlassen hatte, fuhr unter der Flagge der Komoren. Andere Länder, darunter Großbritannien, hätten den Einsatz unterstützt, hieß es weiter.

Merz lobt trilaterale Gespräche in Abu Dhabi

Kanzler Friedrich Merz lobt die Gespräche der Ukraine mit den USA und Russland in Abu Dhabi.


Dass diese Gespräche jetzt so stattfinden, wie sie stattfinden, ist unser gemeinsamer Wille und abgesprochen mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

Bundeskanzler Friedrich Merz

Es gebe eine sehr enge Abstimmung zwischen der Ukraine, Amerika und den Europäern. „Präsident Selenskyj hat ja in dieser Woche auch eine endgültige Zustimmung von den Amerikanern bekommen für die Sicherheitsgarantien, die wir hier gemeinsam ausverhandelt haben“, sagt er in Rom mit Blick auf vorangegangene Gespräche in Berlin und Genf.

Emirate: Trilaterale Gespräche von Ukraine, USA und Russland begonnen

In Abu Dhabi haben die trilateralen Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA begonnen. „Die Gespräche haben heute in Abu Dhabi begonnen und sollen über zwei Tage andauern“, teilt das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit. „Sie sind Teil der laufenden Bemühungen, den Dialog zu fördern und politische Lösungen für die Krise zu finden.“ 

Die VAE sind Gastgeber der Beratungen, die der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits am Donnerstag angekündigt hat. Größter Streitpunkt sind territoriale Fragen, vor allem der künftige Status der ostukrainischen Region Donezk. Russland fordert den vollständigen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Gebiet, was die Ukraine ablehnt.

Ukraine: Stromversorgung verschlechtert sich deutlich

Die Energieversorgung in der Ukraine hat sich nach Angaben des Netzbetreibers Ukrenergo am Morgen deutlich verschlechtert. Nach den jüngsten russischen Luftangriffen müssten mehrere Kraftwerke notdürftig repariert werden, teilt das Unternehmen mit. In den meisten Regionen des Landes seien Notabschaltungen in Kraft.

Hilfe gegen Kälte: EU schickt Stromgeneratoren in die Ukraine

Mit fast 450 Notstromgeneratoren will die EU die Not in der Ukraine nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur lindern. Die Geräte im Wert von 3,7 Millionen Euro sollen Krankenhäuser, Unterkünfte und kritische Dienste wieder mit Strom versorgen, wie die Europäische Kommission mitteilte.

„Die anhaltenden Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine berauben die Zivilbevölkerung mitten im harten Winter absichtlich der Wärme, des Lichts und der Grundversorgung. Sie sollen den ukrainischen Geist brechen. Sie werden scheitern“, sagte EU-Kommissarin Hadja Lahbib. 

Selenskyj will in Abu Dhabi auch über Gebietsfragen verhandeln

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärt, dass bei dem geplanten Treffen mit Vertretern Russlands und der USA in Abu Dhabi auch über Gebietsfragen im Krieg mit Russland gesprochen werden solle. 

„Die Frage des Donbass ist eine Schlüsselfrage“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu den Verhandlungen in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei den Unterredungen an diesem Freitag und am Samstag würden die drei Seiten ihre Sichtweise auf das Problem vortragen und diskutieren. Der Auskunft seines Beraters Dmytro Lytwyn ist der Beginn der Gespräche für den Abend geplant.

Selenskyj warte auf US-Präsident Donald Trump sowie auf ein Datum und einen Ort für die Unterzeichnung des Abkommens über US-Sicherheitsgarantien, teilt Selenskyj in einem Whatsapp-Chat mit Journalisten mit. Zudem habe er mit Trump über zusätzliche Raketen für die Luftabwehr und eine freie Wirtschaftszone gesprochen.

Frankreich koordiniert Nothilfe für ukrainisches Stromnetz

Frankreich will Unterstützung für das ukrainische Stromnetz mit den G7-Staaten sowie nordischen und baltischen Ländern koordinieren. Dazu sei für Freitag eine Telefonkonferenz geplant, teilt Außenminister Jean-Noel Barrot dem Sender BFM TV mit. Frankreich werde der Ukraine 13 Megawatt Elektrizität und rund 100 Generatoren liefern. Auch andere Teilnehmer dürften bei dem Gespräch Unterstützung zusagen, erklärt Barrot.

Selenskyj weist russische Pläne für eingefrorenes Vermögen zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnet den russischen Vorschlag als „Unsinn“, im Westen eingefrorene russische Vermögenswerte für den Wiederaufbau auf eigenem Gebiet wie der Region Kursk zu verwenden. Die Ukraine werde darum kämpfen, alle eingefrorenen russischen Gelder für den Wiederaufbau in der Ukraine nutzen zu können, teilt er in einem Chat mit Journalisten mit.

Taiwan bietet Ukraine nach Vorwürfen Gespräche an

Taiwan hat der Ukraine Gespräche zur Bekämpfung der Sanktionsumgehung angeboten. Hintergrund sind Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, wonach Russland unerlaubt Raketenkomponenten aus Taiwan bezieht. Der taiwanische Präsident Lai Ching-te schrieb auf der Plattform X, man begrüße einen weiteren Informationsaustausch, um illegale Lieferungen über Drittländer und die verschleierte Endverwendung zu unterbinden. Eine Stellungnahme aus Kiew lag zunächst nicht vor.

Uschakow: Putin an diplomatischer Lösung „aufrichtig interessiert“

Dem Kreml-Berater Juri Uschakow zufolge hat der russische Präsident Wladimir Putin nach dem Treffen mit US-Gesandten unterstrichen, dass Russland „aufrichtig interessiert“ sei an einer diplomatischen Lösung. „Bis dies erreicht ist, wird Russland weiterhin konsequent die Ziele der speziellen Militäroperation verfolgen. Dies gilt besonders auf dem Schlachtfeld (…)“, so Uschakow. Die Gespräche mit Gesandten der USA bezeichnete er als „substanziell, konstruktiv und sehr offen“. Sie hätten kurz vor Mitternacht am Donnerstag begonnen und dauerten etwa vier Stunden, erklärte er gegenüber Reportern.

Von der Leyen sieht neuen Ukraine-Plan auf der Zielgeraden

Die Arbeiten an einem milliardenschweren Aufbauplan für die von Russland angegriffene Ukraine sind nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weitestgehend abgeschlossen. Die Europäische Union, die Vereinigten Staaten und die Ukraine stünden kurz vor einer Einigung, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel. Der Plan zeige auf, wie der Wohlstand der Ukraine direkt nach einem Waffenstillstand oder Frieden gesteigert werden könne.

„Wir sprechen über ein einzelnes Dokument, das die gemeinsame Vision der Ukrainer, der Amerikaner und Europas für die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg darstellt“, erklärte von der Leyen. Es stütze sich auf die Bedarfsanalyse der Weltbank und schlage eine Antwort vor, die auf fünf verschiedenen Säulen beruhe.

Kreml: Sicherheitsgespräche mit USA und Ukraine in Abu Dhabi

Russland, die USA und die Ukraine wollen sich nach Angaben des Kreml noch am Freitag in Abu Dhabi zu Sicherheitsgesprächen treffen. Die vorangegangenen Gespräche von Präsident Wladimir Putin mit US-Gesandten seien inhaltlich konstruktiv und sehr offen gewesen, so das russische Präsidialamt. Eine langfristige Einigung sei jedoch nur möglich, wenn die territoriale Frage gemäß der Vereinbarung des Alaska-Gipfels gelöst werde. Russland strebe eine diplomatische Lösung an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen, hieß es weiter.

HB

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