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Putin nennt Schröder als möglichen Vermittler im Ukraine-Konflikt

10. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der Kremlchef hat sich überraschend zu Friedensverhandlungen geäußert und signalisiert Gesprächsbereitschaft – unter bestimmten Bedingungen.

Auf einer Pressekonferenz in Moskau hat Wladimir Putin erklärt, dass Russland nicht grundsätzlich gegen Vermittlung im Ukraine-Krieg eingestellt ist. Sollte jemand helfen wollen, seien die Russen dankbar dafür, sagte der Kremlchef. Als potentiellen Vermittler aus Europa nennt Putin den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder und signalisiert, dass er lieber mit ihm sprechen würde als mit amerikanischen Vermittlern.

Gleichzeitig warf Putin Europa vor, den Konflikt zu verschärfen. Er deutete an, dass ein solches Vorgehen für den Kontinent teuer werden könnte. Putin sagte auch, dass er zu direkten Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit wäre, dieser müsse aber nach Moskau kommen. Selenskyj lehnt eine solche Reise ab. Nach Putins Einschätzung neigt sich der Konflikt dem Ende zu – eine Einschätzung, die mit der aktuellen Lage an der Front wenig übereinstimmt.

Unterdessen bereiten sich EU-Institutionen auf mögliche Friedensverhandlungen vor. EU-Ratspräsident António Costa betonte, dass die Union bereit sei, sich an Gesprächen zu beteiligen, kündigte aber keinen eigenständigen Vorstoß an. Auch die USA haben mit einer dreitägigen Waffenruhe ein erstes Zeichen gesetzt.

H
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