Ukraine greift russisches Erdöllager an
Das ukrainische Militär hat mit Drohnen ein Öldepot in Westrusland beschossen. Nach Angaben eines regionalen Gouverneurs brach Feuer aus – Verletzte gibt es demnach keine.
Im Krieg gegen Russland setzt die Ukraine ihre Strategie fort, Ziele der russischen Energieinfrastruktur unter Feuer zu nehmen. Nach Aussagen des Gouverneurs der Region Liwny im Westen Russlands kam es bei einem Drohnenangriff zu einem Brand in einer Einrichtung des Kraftstoff- und Energiekomplexes. Verletzte wurden nicht gemeldet.
In sozialen Netzwerken tauchten Videos auf, die Brände nach dem Anschlag dokumentieren sollen, lassen sich aber bisher nicht unabhängig überprüfen. Medienberichten zufolge war ein Erdöllager das Ziel des Angriffs.
Kyjiw verfolgt mit diesen Operationen ein zweifaches Ziel: Die Treibstoffversorgung der russischen Streitkräfte soll beeinträchtigt und gleichzeitig ein wirtschaftlich bedeutsamer Sektor Russlands beschädigt werden. Die Anschläge auf Öl- und Energieinfrastrukturen haben sich dabei zu einem regelmäßigen Muster im Konflikt entwickelt.