Ukrainische Journalisten fordern direkten Dialog mit Selenskyj
Nach über einem Jahr monologer Videobotschaften möchten Medienschaffende wieder unmittelbar mit dem Präsidenten sprechen können. Ein Forderungskatalog, der Fragen zu offenen Themen ermöglichen soll.
Seit geraumer Zeit nutzt Präsident Selenskyj hauptsächlich Videobotschaften, um sich an die Öffentlichkeit zu wenden. Journalisten kritisieren diese einseitige Kommunikationsform zunehmend.
Die Medienschaffenden in der Ukraine plädieren dafür, dass der Präsident sich wieder einer großen Pressekonferenz stellt. Dort könnten Vertreter verschiedenster Medienunternehmen direkt Fragen stellen und nachfragen – eine Möglichkeit, die bei den bisherigen Videobotschaften entfallen ist.
Die Forderung nach mehr Transparenz und direktem Austausch wird von Journalistenverbänden mit Nachdruck vorgebracht. Sie sehen darin einen wichtigen Bestandteil der Pressefreiheit und demokratischen Kontrolle.