Ungarn wählt neuen Kurs: Magyar besiegt Orban
Nach 16 Jahren unter Viktor Orban hat Oppositionsführer Peter Magyar die Wahl in Ungarn gewonnen. Europäische Führungspersonen sehen darin einen Sieg für Demokratie und europäische Werte.
In Ungarn hat sich die politische Landschaft grundlegend verschoben. Der Oppositionskandidat Peter Magyar setzte sich in der Wahl durch und beendet damit die lange Herrschaft von Ministerpräsident Viktor Orban. Aus europäischen Hauptstädten kommen Glückwünsche und Erleichterung.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gratulierte Magyar zum Sieg. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Macron telefonierten mit dem Wahlsieger. Sie betonen die Bedeutung des Ergebnisses für eine stärkere Einheit in Europa. Merz sprach von seinem Wunsch nach intensiverer Zusammenarbeit für ein geeintes Kontinental.
Magyar interpretiert seinen Wahlsieg als Votum der Ungarn für demokratische Werte und die europäische Ausrichtung ihres Landes. Damit endet eine Ära, in der Orban zunehmend als Blockierer in EU-Entscheidungen auftrat und demokratische Standards im Land abgebaut worden waren.